Volle Häuser – volle Strassen

Räbeblatt

D’wüelmuus
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In den letzten Tagen war ja wohl wieder einmal «der Teufel» los in Weinfelden. Was sich da an Autos, Cars und Fussgängern über meine Welt der Wühlmäuse bewegte! Hunderte, ja sogar Tausende, pilgerten in Richtung Brauereiwiese (oder heisst sie nicht offiziell Freudigerwiese?), um sich, zusammen mit vielen anderen, wunderbare Geschichten anzuhören. Und sich dann, nach gut zwei Stunden, mit verklärten Blicken wieder nach ­Hause zu bewegen. Während der Veranstaltungen war aber nicht nur die Zeltstadt voll. Nein, auch die Strassen und Plätze im Osten unserer Stadt waren voll, sodass ein Durchkommen fast unmöglich war.

Aber nicht nur die aufgebauten Zelte zogen Massen an. Auch der «Thurgauerhof» drohte am Samstagabend aus den Nähten zu platzen. Hazel Brugger rief, und die Zuschauer strömten herbei. Und auch hier waren zwei Stunden unbeschwertes Zuhören angesagt. Was diese junge Frau auf die Bühne zauberte, war schlicht phänomenal. Vermutlich war ihre Botschaft aber doch einiges dichter als die Aussagen im Osten.

Nur einer konnte sich in den vergangenen Tagen nicht so sehr freuen. Für das kantonale Amt in Frauenfeld ist nämlich das vor bald einem Jahr ausgebrannte Haus an der Amriswilerstrasse immer noch voll. Nicht voll von Leuten. Aber voll von Altlasten. Da nützen keine Inputs, da nützen keine noch so kunstvoll gesponnenen Geschichten, da hilft am Schluss wohl nur noch beten. Ob das auch einmal eine Musicalgeschichte hergibt?

D’Wüelmuus

wueelmuus@yahoo.com