VOLKSSCHULE: Sulgen und Kradolf-Schönenberg sagen Ja zur Volksschulgemeinde

Am Dienstagabend wurden im Gebiet der Sekundarschule Sulgen die Weichen für die Bildung einer Volksschulgemeinde gestellt. Sulgen und Kradolf-Schönenberg sagten deutlich Ja, Götighofen wies die Vorlage mit einer Zweidrittels-Mehrheit ab.

Rita Kohn
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Die Stimmberechtigten der drei Primarschulgemeinden Sulgen, Kradolf-Schönenberg und Götighofen waren zeitgleich zur Versammlung gerufen, um über die Bildung einer gemeinsamen Volksschulgemeinde abzustimmen. Die Behörden aus Sulgen und Götighofen hatten sich im Vorfeld gegen die Volksschulgemeinde ausgesprochen – sie befürchteten einen Identitätsverlust. Bereits vor gut einem Jahr hatten die beiden Behörden dem Projekt die kalte Schulter gezeigt, wurden dann aber von den jeweiligen Schulgemeindeversammlungen beauftragt, zumindest die Grundlagen zu prüfen. Nachdem eine Projektgruppe nun die Grundlagen erarbeitet hatte, entschieden die Behörden von Sulgen und Götighofen, den Stimmbürgern die Ablehnung zu empfehlen. Einzig die Behörde aus Kradolf-Schönenberg hatte für ein Ja votiert. Nachdem die kleinste der drei beteiligten Primarschulgemeinden Nein sagte, wird der Regierungsrat des Kantons Thurgau nun über das weitere Schicksal der Landschulgemeinde entscheiden müssen.