Volkshochschule blickt über Grenze

Konstanz/Kreuzlingen. Der Grenzzaun zwischen Kreuzlingen und Konstanz ist abgebaut – zumindest auf Klein Venedig.

Aurelia Scherrer
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Konstanz/Kreuzlingen. Der Grenzzaun zwischen Kreuzlingen und Konstanz ist abgebaut – zumindest auf Klein Venedig. Und die Grenze in den Köpfen? Um die Bewohner beider Grenzstädte einander näherzubringen und für die Besonderheiten der Städte zu begeistern, hat die Volkshochschule Konstanz-Singen (vhs) mit dem neuen Programm «Der Blick über die Grenze – Perlen der Schweiz und Konstanzer Geheimnisse» ein Schwerpunktthema gesetzt.

Bereits im vergangenen Semester hat die vhs ein explizites Programm über die Schweiz kreiert. Warum? «Es gibt so viel zu entdecken», findet Dorothee Jacobs-Krahnen von der vhs. Attraktive Angebote, die Einheimische und Zugezogene gleichermassen faszinieren, gibt es zuhauf, stellt die Abteilungsleiterin Umweltbildung, Heimat- und Länderkunde, Gesundheitsvorträge und Ernährung fest. Die Idee kam gut an. Das Interesse seitens der Bevölkerung war gross und deshalb startet die vhs jetzt eine zweite Auflage, dieses Mal aber mit Themen aus Kreuzlingen und Konstanz, damit sich die Bürger besser kennen- und verstehen lernen. «Es wäre schön, wenn sich das Wissen über den Nachbarn vergrössern würde», sagt die Konstanzerin. In einem solchen Rahmen komme man leicht ins Gespräch und könne freundschaftliche Kontakte knüpfen. Auch gerade für Deutsche, die nach Kreuzlingen gezogen sind, wäre der Besuch dieser Aktionen von Nutzen, denn so lernen sie ihr neues Umfeld noch schneller und besser kennen.

«Der Blick über die Grenze» ist facettenreich. So gibt die Führung durch die Ausstellung «Hüben und drüben» im Museum Rosenegg am 8. November einen interessanten Einblick in die grenzüberschreitenden Beziehungen. Über die Geschichte der Schweiz wird Hans-Ulrich Wepfer, Leiter des Seemuseums, am 11. und 18. November referieren. Aber auch Konstanz steht im Blickpunkt. Das Konzil-Jubiläum naht und im Vorfeld wird viel Hintergrundwissen über die Jahre 1414 bis 1418 vermittelt.

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