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Vision für Märstetten 2020

Die Märstetter Exekutive hat gestern ihre Legislaturziele vorgestellt. Die Gemeinderatsmitglieder haben ihre Absichten an einer Klausurtagung ausformuliert und in einem Heft niedergeschrieben.
Mario Testa
Gemeindepräsident Jürg Schumacher veranschaulicht im Gemeindehaus anhand einer fast 100jährigen Luftaufnahme die Entwicklung Märstettens. Die Gemeinderäte Nathanael Huwiler, Diana Manser, Susanne Vaccari und Guido Stadelmann betrachten das Bild mit Interesse. (Bild: Mario Testa)

Gemeindepräsident Jürg Schumacher veranschaulicht im Gemeindehaus anhand einer fast 100jährigen Luftaufnahme die Entwicklung Märstettens. Die Gemeinderäte Nathanael Huwiler, Diana Manser, Susanne Vaccari und Guido Stadelmann betrachten das Bild mit Interesse. (Bild: Mario Testa)

MÄRSTETTEN. Zwei Tage lang hat sich die Märstetter Exekutive im Dezember nach Wildhaus zurückgezogen. Die Räte und Rätinnen streckten die Köpfe zusammen, liessen den Gedanken freien Lauf und äusserten Ideen und Wünsche für ihre Arbeit in der laufenden Legislatur. «Wir haben uns ernsthafte Gedanken gemacht, wo die Gemeinde hin soll, auch langfristig», sagt Schumacher. «Die Klausurtagung war auch der letzte Schritt in der Teamfindung, nachdem uns die Wahlen im vergangenen Sommer vier Wechsel und einen verjüngten Gemeinderat brachten.»

Broschüre für alle Einwohner

Entstanden ist an der Klausurtagung eine achtseitige Broschüre mit dem Titel «Märstetten 2020». Darin formulieren der Gemeindepräsident, die zwei Gemeinderätinnen und vier Gemeinderäte ihre Leitideen und Ziele für die laufende Legislatur. Mit dem nächsten Mitteilungsblatt wird die Broschüre allen Einwohnern zugestellt.

Gestern hat Jürg Schumacher im Beisein des Gemeinderats die Leitgedanken den Medien präsentiert. In sechs Themen gegliedert und bebildert von Werner Lenzin formuliert die Exekutive ihre Ziele. Zu finden sind auf dem Papier Leitgedanken wie: «Die Ortsbilder in unseren unterschiedlichen Dörfern sind ein Markenzeichen und wir tragen ihnen Sorge.» «Das kulturelle Leben und Schaffen in unserer Gemeinde ist uns wichtig. Deshalb unterstützen wir es sowohl finanziell wie infrastrukturell.» Oder: «Ziel ist der Erhalt von lokalen Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen und der Ausbau eines vielfältigen Arbeitsplatzangebots.» Das Heft bezeichne die Leitplanken oder die wünschbaren Ziele, aber nicht die konkreten Arbeitspunkte im Gemeinderat, sagt Schumacher. «Es gibt intern schon eine To-do-Liste im Gemeinderat. Diese wollten wir im Heft jedoch nicht abdrucken.» Er schliesst jedoch nicht aus, diese Liste der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Alles, was ein Dorf braucht

Erhalten will die Exekutive die politische Eigenständigkeit, den Charakter einer Wohngemeinde und die Einkaufsmöglichkeiten. «Wir sind stolz, dass es bei uns fast alles noch gibt, was es für ein Dorf braucht. Post, Polizei, ein Dorfladen und Geschäfte», sagt Schumacher. Den Bauboom und damit das Bevölkerungswachstum forcieren will der Gemeinderat nicht. Auch Industrie und Gewerbe will er Sorge tragen, Wachstum in diesem Bereich sei jedoch nicht das Ziel.

Die Märstetter Exekutive wirkt ein Dreivierteljahr nach den Wahlen geeint. Und diesen Eindruck bestätigt Gemeinderätin Diana Manser: «Wir haben uns sehr gut zusammengefunden im Gemeinderat und wollen gemeinsam vorwärtsgehen.» Die anwesenden Susanne Vaccari, Guido Stadelmann und Nathanael Huwiler pflichten ihr bei.

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