Vierstündiger Musikmarathon

Rund fünfzig Schüler des Musiktreffs Bischofszell spielten zum Jahreskonzert auf. In verschiedenen Formationen bewiesen sie vor 200 Gästen ihr Können.

Heinrich Schlegel
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Das Wesentliche der Musik. (Bild: Heinrich Schlegel)

Das Wesentliche der Musik. (Bild: Heinrich Schlegel)

SITTERDORF. Am Samstag durften rund fünfzig Musikschüler des Musiktreffs Bischofszell sich am Jahreskonzert in der Mehrzweckhalle Sitterdorf präsentieren, ebenso die Formationen der Ehemaligen. Damit am Finale alle etwa 80 Mitwirkenden zusammen musizieren können, benötigt der Musiktreff für sein Jahreskonzert ein Lokal mit grosser Bühne. Da die Bitzihalle von den Bernern besetzt war, wich er nach Sitterdorf aus.

Dort durften im ersten Teil die Musikschüler in verschiedenen Formationen vor den rund 200 Zuhörern auftreten. Die Liste aller Mitwirkenden an diesem Konzert füllte eine ganze Seite. Von den auftretenden Schülern der JMS spielten 17 Gitarre, 18 Akkordeon und 14 Geige. Geleitet und begleitet wurden diese Auftritte von Geigenlehrerin Esther Böck und Elisabeth Giger, Lehrerin für Akkordeon und Gitarre.

Schlager von Plauschorchester

Im zweiten Teil des Konzertes spielte das Plauschorchester unter der Leitung von Helen Bösch mit Schmiss und Elan ältere Schlager wie «Hundert bunte Bänder» und «Kansas-City». Dann boten zwei Geigenschüler das Klezmer-Stück «Stille Liebe» dar. Das Plauschorchester brachte «Mama Lou» nach Les Humphries und einen James-Last-Mix zu Gehör. Das kam sehr gut an, das Publikum erklatschte ein Dacapo.

Dazwischen betätigte sich die lustig verkleidete Moderatorin als Comedian und repetierte unter anderem mit dem Publikum die Tonleiter. Mit Hilfe einer Bockleiter veranschaulichte sie das Hauptthema der Musikschule: Do-Re-Mi-Fa-So.

Gesang und Gitarre

Gitarre und Gesang gehören zusammen. Und so gehören zum Ensemble «Gitarrensingers» neben sieben Gitarristen, Keyboard und Schlagzeug auch Sänger und Sängerinnen.

Unter der Leitung von Elisabeth Giger interpretierten sie «S'Für vo dr Sehnsucht», «Love is all about», «Roti Schue» und «I wanna go home» und im Chor gesungen «Alperose». Zwischendrin gab es Volksmusik: Drei Schülerinnen mit dem Akkordeon und ein Geigenschüler spielten einen urchigen Schottisch. Dann kamen alle, die schon aufgetreten waren, auf die Bühne und dazu 25 kleinere Kinder, und unter der Leitung von Helen Bösch sangen die Kinder, vom riesigen Gesamtorchester begleitet, «Ein bisschen Spass muss sein». Das Finale machte dann «S'Toggeburger Ländli.»

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