Viele Namen für ein Backwerk

Als «Flade» wird die Wähe in den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden sowie im Osten von St. Gallen bezeichnet.

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Als «Flade» wird die Wähe in den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden sowie im Osten von St. Gallen bezeichnet. Als «Tünne», «Tünnele» oder als Verkürzung daraus «Tüle» wird die Wähe in Schaffhausen und Thurgau bezeichnet, vereinzelt auch südlich des Zürichsees in den Kantonen Schwyz und Zürich, was vermuten lässt, das es früher in einer grösseren Region verwendet wurde. «Wäje» hat sich von Nordwesten (Basel) nach Südosten ausgebreitet und breitet sich von Zürich weiter aus. Der Begriff wird auch im deutschen Baden und im südlichen Elsass verwendet. Es ist neben dem «Chueche» der verbreitetste Begriff für diese Zubereitungsart. Als «Chueche» wird die Wähe in Bern, Freiburg, im Süden von Luzern, im Süden von Schwyz, Unterwalden, Uri, Wallis und Zug bezeichnet. «Dünne», «Dünnle» und «Dünnet» sind die Bezeichnungen auf der deutschen Seite des Rheins und des Bodensees. Als «Turte» wird die Wähe im Kanton Graubünden bezeichnet. Daneben wird die Wähe auch noch «Pitte», von rätoromanisch «pitta» genannt. (red.)