Viel Wind an der Wega

WEINFELDEN. Atomausstieg beschlossen – was nun? Woher kommt künftig unser Strom? Windenergie ist Teil der Antwort. Dies wollen Bund und Kanton mit einer Sonderschau an der Herbstmesse vermitteln.

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Von Windenergie wird im Thurgau bereits profitiert: Solarpionier und Ökobauer Christian Schwarz installiert ein modernes Windrad auf seinem Dach in Tägerwilen. (Archivbild: Donato Caspari)

Von Windenergie wird im Thurgau bereits profitiert: Solarpionier und Ökobauer Christian Schwarz installiert ein modernes Windrad auf seinem Dach in Tägerwilen. (Archivbild: Donato Caspari)

WEINFELDEN. Seewind, Schwabenföhn, Öhrlipötscher: Winde treten in vielfältigen Formen auf und tragen oft malerische Namen, allein schon in der Alpstein-Bodensee-Region. Wind ist uns allen vertraut, ein alter, nicht nur angenehmer Kumpel.

Wie Windmühlen funktionieren

Wind gehört zur Heimat. Und Wind ist Energie. Ein altes Sprichwort sagt: «Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.» Die vom Bundesamt für Energie und vom Kanton Thurgau in Zusammenarbeit mit der ETH realisierte Sonderschau zeigt den Besucherinnen und Besuchern der Wega, wie Windmühlen funktionieren.

Sauber und heimisch

Denn mit Windenergie lässt sich ganz schön viel Strom gewinnen, saubere und heimische Elektrizität aus erneuerbarer Quelle. Dabei ist der Kanton Thurgau kein weisser Fleck. Auch hier weht genügend Wind für eine wirtschaftliche Stromproduktion. Windenergielandschaften erleben: Eine an der ETH in Zusammenarbeit mit der Empa entwickelte Simulation macht es möglich: Das Publikum wandert virtuell durch unterschiedliche Windparks, Aug und Ohr erhalten einen realitätsnahen Eindruck der Anlagen. Die Wega findet vom 24. bis 28. September statt. (red.)

www.wega.ch