Verschiedene Reaktionen auf einen TV-Auftritt

KREUZLINGEN. «Wir wollten das Jahr eigentlich ruhig angehen. Aber daraus wurde nichts.» Der Kreuzlinger Gewerbepräsident Werner Meister konnte eine grosse Anzahl Verbandsmitglieder zum Gewerbelunch begrüssen.

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KREUZLINGEN. «Wir wollten das Jahr eigentlich ruhig angehen. Aber daraus wurde nichts.» Der Kreuzlinger Gewerbepräsident Werner Meister konnte eine grosse Anzahl Verbandsmitglieder zum Gewerbelunch begrüssen. Die Nationalbank und der Absturz des Euro hätten ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Meister erklärte, wie es zu seinem viel beachteten Auftritt im «10vor10» des Schweizer Fernsehens kam, in welchem er vor Ort in Konstanz Schweizer Einkaufstouristen mit ihrem Handeln konfrontierte. Er habe sehr viele Reaktionen erhalten, gute und schlechte. «Jetzt darf ich in Konstanz nicht mal mehr ins Kino», meinte er mit einem Augenzwinkern. Seine Forderung ans TV wäre eigentlich gewesen, einmal die Kreuzlinger Gewerbler und ihre Kunden zu zeigen. Doch die Fernsehmacher hätten es anders gewollt.

20 Prozent über Nacht

Über Ursachen und Wirkung der schwierigen Euro/Franken-Situation berichtete dann Werner Huber, Senior Portfolio Manager bei der TKB. «Seit dem 15. Januar ist die Welt in der Schweiz eine komplett andere», verdeutlichte er die Tragweite des Nationalbank-Entscheids zur Aufhebung des Mindestkurses. «Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit wurde über Nacht 20 Prozent schlechter.» Insbesondere Gastronomie, Tourismus, Export-Wirtschaft oder Detailhandel bekommen die Folgen zu spüren. Doch das «überschossene» Verhältnis werde sich mittelfristig wieder etwas in Richtung der Kaufkraftparität, welche heute bei 1,27 liege, korrigieren. (ubr)

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