Verkleinerung der Schulbehörde aufgegleist

Die Primarschulgemeinde Sulgen möchte die Behörde auf fünf Mitglieder reduzieren. Eine Teilnehmerin der Versammlung bemängelte stinkende Pissoirs.

Heinrich Schlegel
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Sulgen. In der Schule herrsche ein gutes Arbeitsklima, sagte Schulpräsident und Schulleiter ad interim Emil Harder an der Primarschulgemeindeversammlung Sulgen. Dies habe ein Workshop mit dem Schulteam gezeigt. Die Lehrkräfte aber hätten fehlendes Feedback nach Schulbesuchen von Behördenmitgliedern bemängelt. Mit dieser Ergänzung wurden die Berichte über Schulbetrieb und Bemühungen der Behörde gutgeheissen.

Steuerfuss bleibt unverändert

Die Rechnung ergab anstelle eines budgetierten Minus von 223 000 ein Plus von 63 Franken. Erreicht wurde dies dank Einsparungen, 89 000 Franken mehr Steuereinnahmen als vorausgeschätzt und 25 000 Franken mehr Finanzausgleich vom Kanton. Das Budget 2011 sieht einen Ertragsüberschuss von 100 000 Franken vor.

Wie Pfleger Patrick Frick darlegte, zeigt der Finanzplan eine günstige Entwicklung, so dass der Steuerfuss von 62 Prozent voraussichtlich unverändert bleibt.

Antrag zu spät eingereicht

Rechnungsprüfer Andreas Opprecht wurde zum neuen Gemeindeammann von Sulgen gewählt. Ihn ersetzt Andreas Stadelmann, Rechnungsrevisor bei der Finanzkontrolle des Kantons.

Der frühere Schulpräsident Bruno Sacchet schlug in einem Brief vor, dass die nach dem Rücktritt von Präsident Peter Bruggmann und Remo Schoch verbleibenden fünf Behördenmitglieder als Schulbehörde bis 2013 amten sollten. Denn da man seit drei Jahren einen Schulleiter habe, genügten fünf Behördenmitglieder. Er aber hat seinen Antrag zu spät eingereicht. Die Schulbehörde hatte bereits die Ersatzwahl für das Präsidium und für Schulbehördemitglieder angesetzt. Die Meldefrist für Kandidaten für das Präsidentenamt läuft seit dem 11.

Februar und noch bis zum 21. März.

Mit 32 Ja- gegen 26 Nein-Stimmen wurde beschlossen, über eine Änderung von Absatz 12 der letztes Jahr genehmigten Gemeindeordnung an der nächsten Versammlung abzustimmen. Davon wird abhängen, ob die Behörde 2013 dann auf fünf Mitglieder verkleinert wird.

Einige wichtige Neuerungen

Ab nächstem Schuljahr gilt Blockunterricht von 8.15 bis 11.45 Uhr. Irma Suter stellte den Mittagstisch vor. Die Kinder werden Montag, Dienstag und Freitag von 11 bis 13.

30 Uhr betreut, essen im Restaurant des AHP und werden von entfernten Schulhäusern abgeholt und wieder hingebracht. Das Angebot kostet acht Franken.

In der Umfrage bemängelte Barbara Roost stinkende Pissoirs. Hauswart Bernhard Raschle erklärte, dass man – um Wasser zu sparen – Urinoirs ohne Spülung eingebaut habe. Die könne man auch mit häufiger Reinigung kaum geruchsfrei halten.