Verjährung erst am 1. Januar 2017

Ein Verlustschein ist das Ergebnis einer ganz oder teilweise erfolglosen Pfändung nach einer Betreibung.

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Ein Verlustschein ist das Ergebnis einer ganz oder teilweise erfolglosen Pfändung nach einer Betreibung.

Das Betreibungsamt stellt den Verlustschein aus. Seit einer Gesetzesänderung verjähren diese nach 20 Jahren. Alle Verlustscheine, welche vor dem 1. Januar 1997 ausgestellt wurden, verjähren genau am 1. Januar 2017. Während dieser Zeit kann für die ursprüngliche Forderung erneut die Betreibung eingeleitet werden. Auf Verlustscheine müssen keine Zinsen bezahlt werden. (ubr)