Vandalen zerschlagen Scheiben

ARBON. Innert kurzer Zeit wurden an den Busstationen Wildpark und Alpenblick Scheiben kaputt gemacht. Die Kantonspolizei Thurgau schätzt den Schaden auf mehrere hundert Franken.

Lukas Griethe
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Die beschädigte Station Wildpark. (Bild: Lukas Griethe)

Die beschädigte Station Wildpark. (Bild: Lukas Griethe)

Vielen Passanten bietet sich seit gestern ein trauriger Anblick. Im Bushäuschen der Station Alpenblick wurde in der Nacht eine Scheibe zertrümmert. Das Glas liegt teilweise auf dem Boden, andere Teile stecken noch im Rahmen. Gemäss Angaben der Polizei geschah die Tat irgendwann zwischen letztem Sonntag um 16.15 Uhr und Montag um 5.20 Uhr. An der nächstgelegenen Bushaltestelle wurde eine Woche zuvor eine ähnliche Tat verübt. In der Bushaltestelle Wildpark, die ganz in der Nähe des Aachweihers liegt, wurde irgendwann zwischen Samstag, 17. August um 18 Uhr und Sonntag, 18. August um 8 Uhr eine Glasscheibe komplett herausgeschlagen. Die Glassplitter lagen weit verstreut herum. Auffällig muten die so nah beieinander liegenden Tatorte an. Ob es sich dabei aber um dieselben Täter handelt, ist reine Spekulation.

Schaden zu Lasten der Stadt

Die Kantonspolizei schätzt den Schaden für die Stadt Arbon auf mehrere hundert Franken. Den genauen Betrag könne man erst nach den Reparaturarbeiten feststellen. Peter Wenk, Leiter der Abteilung Einwohner & Sicherheit, erklärt, dass die Täter bei solchen Delikten nur sehr selten gefunden werden. «Die Stadt Arbon hat natürlich sofort Strafanzeige gegen unbekannt erlassen. Es ist aber in dieser Situation sehr schwierig, die Täter ausfindig zu machen.» Die Kantonspolizei bestätigt, dass es bisher keinerlei Hinweise auf eine mögliche Täterschaft gibt. Vandalismus komme leider immer wieder vor. Vor allem auf öffentliche Abfalleimer haben es die Täter abgesehen. Hinweise aus der Bevölkerung nehme die Kantonspolizei gerne entgegen.

Erinnerungen werden wach

Die Taten wecken Erinnerungen an die Nacht zum 2. August. Wie die Thurgauer Zeitung berichtete, hievten die Täter damals an der Seepromenade in blinder Zerstörungswut eine ganze Parkbank aus der Verankerung und schmissen sie in den See. Der aussergewöhnlich grosse Kraftakt, der dafür nötig war, verschaffte der Tat grosses Aufsehen. Ausserdem zündeten Vandalen damals eine Holzsitzbank im Schlosspark an, legten in zwei Abfalleimern Feuer, rissen eine Signalisationstafel heraus und demolierten im Stachener Dreispitz eine WC-Anlage. Von den Tätern fehlt bis heute jede Spur.

An der Station Alpenblick ist die geborstene Scheibe noch gut zu sehen. (Bild: Lukas Griethe)

An der Station Alpenblick ist die geborstene Scheibe noch gut zu sehen. (Bild: Lukas Griethe)