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UTTWIL: Umweltpreis für Uttwiler Architekt

Der Uttwiler Architekt Fredy Iseli ist für ein Hausbau-System mit einem europäischen Umweltpreis ausgezeichnet worden. Iseli nahm die Auszeichnung in Berlin entgegen.
Fredy Iseli (2.v.l.) bei der Verleihung der Auszeichnung. (Bild: pd)

Fredy Iseli (2.v.l.) bei der Verleihung der Auszeichnung. (Bild: pd)

UTTWIL. Das Unternehmen Ecocell (Schweiz) AG aus Uttwil von Fredy Iseli hat den ersten Preis des GreenTec Awards in der Kategorie Bauen/Wohnen gewonnen. Iseli erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Fredy Iseli ist Gründer und Geschäftsführer von Ecocell. Clou von dessen Bausystem ist gemäss einer Medienmitteilung dessen Wirkstoff. "So bestehen die Wandelemente und Systembauteile aus einem speziellen Verbundmaterial aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen. Den Kern bildet hierbei eine hochfeste Wabenstruktur aus Recyclingpapier, dessen gesamte Oberfläche mit einer dünnen Zementschicht überzogen ist", heisst es im Communiqué. Eine beidseitige Holzbeplankung verbinde den Kern zu hochbelastbaren Sandwichwänden.

"Entsprechend gering ist die CO2-Belastung, die der Baustoff in seiner Herstellung verursacht. Der sogenannte CO2-Fussbadruck beträgt wegen der verwendeten nachhaltigen Rohstoffe bei Ecocell nur einen Bruchteil dessen, was herkömmliche Materialien wie Beton oder Ziegelstein verursachen", heisst es weiter.

Eine Besonderheit des Schnellbau-Systems ist laut der Mitteilung auch die Art und Weise, wie aus einem Systembaukasten aus den industriell gefertigten Wandelementen selbst mehrgeschossige Häuser in kurzer Zeit errichtet werden können. In der Schweiz entstanden aus dem Bausystem bereits die ersten Ein- und Mehrfamilienhäuser. In den kommenden Jahren sollen Häuser mit rund 400 Wohneinheiten folgen. (pd/red.)

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