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UTTWIL: Suche nach dem Wir-Gefühl

Im vergangenen September führte die Gemeinde Uttwil ein Zukunftskafi durch. Die einzelnen Arbeitsgruppen stellten nun die Ergebnisse öffentlich vor und machten Standortbestimmung.
Trudi Krieg
Zusammenarbeiten in Uttwil: Verschiedene Arbeitsgruppen stellen ihre Resultate vor. (Bild: Trudi Krieg)

Zusammenarbeiten in Uttwil: Verschiedene Arbeitsgruppen stellen ihre Resultate vor. (Bild: Trudi Krieg)

Trudi Krieg

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

Die im Zukunftskafi gebildeten Arbeitsgruppen stellten am Donnerstag in der Mehrzweckhalle Uttwil die Ergebnisse ihrer Projekte vor. Es ging um das «Wir-Gefühl», um das Zusammenleben der Generationen, um Begegnungsorte, die Vernetzung von Vereinen und die Dorfentwicklung.

Konkrete Projekte konnten noch keine vorgebracht werden. Es zeigte sich, dass es in der Gemeinde Uttwil viele Vereine und Gruppierungen gibt, die sich kulturell, sportlich oder musikalisch engagieren. Es gehe eher darum, sich bekannt zu machen und zu koordinieren, damit nicht zwei das Gleiche anbieten. Regina Slongo, Gemeinderätin mit dem Ressort Soziales, anerbot sich als Anlaufstelle für die einzelnen Projektgruppen.

Mehr aktiv Beteiligte erwünscht

Francoise Jucker hätte gerne mehr aktiv Beteiligte in der Arbeitsgruppe Dorfentwicklung. Man kam überein, dass die Gruppe Begegnungsort sich anschliessen könne, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Eifrig wurde an den Tischen über die Bedürfnisse diskutiert. Braucht es ein Begegnungscafé, Treff für Mütter mit Kindern, für Senioren?

Und dann müssten auch noch geeignete Lokalitäten gefunden werden. Stefan Good versicherte, die Gemeinde unterstütze Projekte ideell. Konkret aber müssen Vorschläge in den Gesamtgemeinderat gebracht und finanzielle Beteiligungen abgeklärt werden.

Ein Beitrag von der Politischen Gemeinde sei, dass zukünftig jährlich ein Neuzuzügerapéro angeboten werde, nicht lediglich alle zwei Jahre wie bis jetzt. An diesen Anlässen können sich die Dorfvereine präsentieren. Geplant sei auch ein für die ganze Bevölkerung gedachter Anlass, an dem sich alle Dorfvereine vorstellen können. Auch Stefan Tittmann von der Seniorenakademie und Katja Breitenmoser von der Plattform OstSinn fanden, in Uttwil gebe es eher zu viele Strukturen für ein kleines Dorf. Vernetzung wäre ein erstes Ziel.

Digitaler Dorfplatz

Die Idee von einem digitalen Dorfplatz schien schon fast gestorben. Aber Jonathan Bischof und David Mazzaro versicherten, sie werden jetzt sofort sich um die Umsetzung bemühen und in etwa vier Wochen der Gemeinde einen Vorschlag machen. Ein digitaler Dorfplatz könnte eine Plattform sein für Nachbarschaftshilfe, für Vereine und so weiter.

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