USL-Raum vor Veränderungen

Rund 300 Besucher feierten zusammen mit drei DJs den USL-Saisonabschluss. Nach der Sommerpause wird vieles neu im USL-Raum im Amriswiler Schrofen – das Konzept bleibt aber erhalten.

Manuel Nagel
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DJ Soulfill Franklin wurde vom Publikum zum besten DJ des Abends im USL gewählt. (Bild: Manuel Nagel)

DJ Soulfill Franklin wurde vom Publikum zum besten DJ des Abends im USL gewählt. (Bild: Manuel Nagel)

USL, der Verein für Kunst und Kultur, lud am Samstag das letzte Mal vor der Sommerpause zu einer Party im USL-Raum. «Wir brauchen die Pause», meint Jeremias Frei, USL-Vizepräsident und Mitglied der OK-Leitung. «Wir arbeiten alle ehrenamtlich und investieren viel Zeit in unsere Veranstaltungen. Da müssen wir unsere Batterien zwischendurch auch wieder aufladen.»

Erfolgsstory seit neun Jahren

Was vor neun Jahren in einem kleinen Raum in Sitterdorf begann, hat sich mittlerweile in der Kulturszene im Oberthurgau etabliert. Und weil der Platz in Sitterdorf irgendwann nicht mehr genügte, suchte und fand der Verein USL vor etwas mehr als fünf Jahren in Amriswil den aktuellen Raum. Aus zwanzig aktiven Mitgliedern wurden unterdessen 35. «Wir haben viele handwerklich begabte Mitglieder», weiss Jeremias Frei. So hätten sie auch den ganzen Ausbau in ihrem Raum selber bewerkstelligen können.

Umbau im Sommer

Dieses handwerkliche Geschick können die Mitglieder diesen Sommer erneut unter Beweis stellen. Frei verrät, dass es nicht nur im Team zu Veränderungen kommt – zehn Aktivmitglieder gehen in den Ruhestand, zehn jüngere Mitglieder werden nachgezogen –, sondern auch am Raumkonzept des Veranstaltungsortes wird gearbeitet. «Wir stecken alle Erträge in die Veranstaltungen und in die Infrastruktur», sagt Frei. So wird es neue Sofas geben, und auch ein Fumoir ist geplant.

«Der Look wird einheitlicher, doch aus uns wird kein Nobelclub. Unser Zielpublikum bleibt dasselbe wie bisher: Besucher mit eher alternativem Musikgeschmack, die Underground-Bands aus ganz Europa, aber auch Nachwuchsbands aus der Region sehen wollen.»

Beim Saisonabschluss war jedoch keine Band auf der Bühne, sondern drei DJs: Soulfill Franklin, DJ Bird und De Kneter liessen es nochmals so richtig krachen. Vor allem die funkigen Sounds von Soulfill Franklin hatten es dem Publikum angetan.

Es wählte ihn in einem Battle der DJs auf den ersten Platz.