Unwetterschaden bei der Tierhilfe Schweiz

MATTWIL. Das Unwetter vom Sonntag hat auch die Tierhilfe Schweiz nicht verschont. Besonders betroffen ist die Nagerstation, die sich in Buchackern bei Erlen befindet. «Das Wasser kam so plötzlich – wie eine Walze.

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Das Gehege der Nager liegt hüfttief unter Wasser. (Bild: pd)

Das Gehege der Nager liegt hüfttief unter Wasser. (Bild: pd)

MATTWIL. Das Unwetter vom Sonntag hat auch die Tierhilfe Schweiz nicht verschont. Besonders betroffen ist die Nagerstation, die sich in Buchackern bei Erlen befindet. «Das Wasser kam so plötzlich – wie eine Walze. Das Gehege stand innert Minuten hüfttief unter Wasser», sagt Pascale Graf, Leiterin der Nagerstation. «Die Tiere können zum Glück schwimmen, auch wenn sie das gar nicht gern tun. Sie haben versucht, sich auf die höher gelegenen Kisten zu retten, sich am Zaun irgendwie festzukrallen, und hielten sich so strampelnd über Wasser.» Keines der Tiere sei ertrunken. Sie sei mit ihrem Mann sofort ins Wasser gestiegen und habe die Tiere retten können und ins Trockene gebracht. «Zum Glück haben wir zurzeit nicht mehr Tiere bei uns untergebracht», sagt Graf.

Aufruf zur Hilfe

Was bleibt, ist ein grosser Schaden für die Nagerstation. «Das Gehege für die Nagetiere ist eingedrückt und voller Schlamm und Dreck», sagt Pascale Graf. Deshalb bittet sie um Hilfe. «Gefragt ist sowohl Manpower zum Aufräumen und zur Beseitigung des Schadens. Aber auch Geld- oder Sachspenden, beispielsweise Drahtgeflecht, Schrauben oder Holzleisten, um das Nagergehege wieder aufzubauen, können wir gebrauchen», sagt Graf.

www.tierhilfe-schweiz.ch