Unterspülte Bachufer mit Neupflanzungen befestigen

ARBON. Wegen zu schmalen Mittelwasserrinnen sind am Ufer des Feilenbachs Erosionen entstanden, die eine Sanierung erfordern.

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Fallentürlibach: Erodiertes Ufer. (Bild: pd)

Fallentürlibach: Erodiertes Ufer. (Bild: pd)

Um die Ufervegetation zu verjüngen, wurden beim Einlauf des Fallentürlibachs in den Stadtweiher verschiedene Bäume gefällt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen des Unterhaltskonzepts der Stadt Arbon.

Bachufer wird saniert

Der Feilenbach oberhalb des Sandfangs im Fallentürli soll im Laufe des Jahres saniert werden. Vorgesehen ist, die vorhandenen Natursteinverbauungen anzupassen oder wo nötig zurückzusetzen, so dass der Bach bei Hochwasser die Verbauung nicht mehr überspült und es nicht mehr zu Erosionen kommt.

Zunächst wird das Ufergebiet durchforstet. Einzelne Bäume werden gefällt.

Die eigentlichen Bauarbeiten zur Sanierung sind für den Spätsommer geplant. Das Amt für Umwelt des Kantons Thurgau hat die Massnahmen genehmigt.

Standortgerechte Pflanzen

Ebenfalls unterspült worden ist der rechte Uferbereich beim Einlauf des Fallentürlibachs in den Stadtweiher.

Weil in diesem Abschnitt der Baumbestand stark überaltert ist, mussten einzelne Bäume bereits gefällt werden. Diese werden nun durch ein vom Forstamt empfohlenes standortgerechtes Uferwald-Sortiment ersetzt. Ehe gepflanzt werden kann, muss zuerst das Bachufer abgeflacht und saniert werden.

Im Rahmen dieser Arbeiten werden zur Dynamisierung der Strömungsverhältnisse im kanalisierten Zulaufkanal zwei Natursteinbuhnen eingebaut, damit der Bach dynamischer fliessen kann.

Das so gewonnene Erdmaterial wird im rückwärtigen Uferbereich angelegt, so dass keine Abtransporte nötig sind. Ziel ist, in diesem Frühjahr mit dem Bepflanzen beginnen zu können. (sk/mtk)

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