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UNTERSCHRIFTENSAMMLUNG: Unterschriften für die Sauna

Zwei Frauen wollen nicht hinnehmen, dass das neue Thermalbad Egelsee ohne Sauna auskommt. Mittels einer Petition möchten sie die Verantwortlichen zum Umdenken bringen.
Nicole D'orazio
Diese öffentliche Sauna in Kreuzlingen soll erhalten bleiben. (Bild: Donato Caspari)

Diese öffentliche Sauna in Kreuzlingen soll erhalten bleiben. (Bild: Donato Caspari)

Das sanierte und erweiterte «Egelsee» soll ein Bad für alle werden. Doch zwei Kreuzlingerinnen sind mit dem neuen Projekt «Natare» nicht glücklich. Grund: Es ist kein Saunabereich mehr geplant. «Als langjährige Besucherinnen der Sauna müssen wir mit Erstaunen feststellen, dass die Weiterführung eines finnischen Saunabetriebes aus finanziellen und betrieblichen Gründen nicht geplant ist», schreiben Elisabeth Krüger und Susi Grob in einer Mitteilung, die sie an ­Gemeinderatspräsident Daniel Moos adressieren. Im Rahmen der Attraktivitätssteigerung sei jedoch ein Dampfbad vorgesehen.

«Mit dem Erhalt, beziehungsweise dem Weiterbestand der finnischen Sauna geht es nicht nur um eine Attraktivitätssteigerung, sondern um Gesundheitsförderung. Sämtliche Krankenkassen unterstützen den Besuch einer finnischen Sauna», meinen die beiden. Bei der Sanierung des Thermalbades sollten nicht nur Schul- und Sportinteressen berücksichtigt werden, sondern auch volksgesundheitliche Aspekte. «Bei der Abstimmung zur Schwimmhalle 2014 ist die Anlage der Sauna zudem unumstritten gewesen und wurde von den Stimmbürgern angenommen.» Als Steuerzahler erhoffen sie sich nicht einen Abbau, sondern aufwertende Angebote.

Ohne neue Sauna zieht es die Nutzer nach Konstanz

Grob und Krüger bitten die Verantwortlichen der Stadt und der Sekundarschulgemeinde, den ­Erhalt der finnischen Sauna bei der Planung doch noch zu berücksichtigen. «Wir sind überzeugt, dass nur auf diese Weise eine Umorientierung zahlreicher langjähriger Saunabesucher unter anderen zu Thermalbädern im Raum Konstanz vermieden werden kann.» In Kreuzlingen gebe es ja sonst keine öffentliche Sauna mehr.

Die beiden haben schon über 60 Unterschriften gesammelt. «Viele Leute, die unterschreiben, haben Einwände gegen das geplante Bad. Die Sauna wird wirklich vermisst», sagt Elisabeth Krüger. Die Frauen haben die Blätter zur Unterschriftensammlung in der Garderobe der Sauna ausgelegt und hoffen, dass weitere unterzeichnen. «Wir planen, bis Dienstag zu sammeln und am Mittwoch die Petition im Stadthaus abzugeben», sagt Krüger weiter. Sie wissen, dass die ­Aktion schon spät sei, wollen es aber dennoch probieren.

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