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UNTERHALTUNG: Sie bleibt Königin der Musikanten

Die Bischofszeller Böhmischen führten mit grossem Erfolg den Blaskapellensonntag in der Bitzihalle durch. Gastkapellen waren die Gasterländer Blasmusikanten und die Blaskapelle Napfgold.
Trudi Krieg
Die Veranstaltung mit den Bischofszeller Böhmischen ist gut besucht. (Bild: Trudi Krieg)

Die Veranstaltung mit den Bischofszeller Böhmischen ist gut besucht. (Bild: Trudi Krieg)

Trudi Krieg

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

Draussen gab der Winter nochmals ein Gastspiel. Drinnen grüsste der Frühling mit Forsythien, Tulpen und Primeli. Auch die Stimmung war frühlinghaft frisch. Schon am Morgen seien viele Gäste zum Blasmusiksonntag gekommen, freute sich der Dirigent Felix Dörflinger.

Die Blaskapelle Napfgold aus Hergiswil eröffnete den musikalischen Teil unter der Leitung von Josef Brun. Weiter ging es bis am Mittag mit schmissiger Musik von den Gasterländer Blasmusikanten. Mit der Amsel Polka verabschiedete sich die 20 Mann starke Blaskapelle unter der Leitung von Rolf Gmür in den Mittag. In Küche und Service amteten Mitglieder vom Frauenturnverein Bischofszell. Auch Angehörige der Musikanten hatten Kuchen und Torten gebacken und servierten die Mittagsmenüs. Die Festwirtschaft lief sehr gut. Die Schweinswürstchen entpuppten sich als grossen Renner. Obwohl mehr davon bestellt waren als letztes Jahr, gingen sie wieder vorzeitig zu Ende. Doch zum Glück gab es noch Wienerli und eben ein Dessert.

Mit ihrer Erkennungspolka «Gruss aus Veseli» eröffneten die Bischofszeller Böhmischen nach dem Mittag ihren Auftritt. Mit dem Walzer «Moje ceskà vlast» grüssten sie ihre musikalische Heimat Südböhmen. «Rosen im Wind» und «Rot Gold» passten vom Titel her eher zu Bischofszell, wie Felix Dörflinger sagte. Musikalisch ist die 13 Mann und Frau starke Kapelle aber böhmisch und etwas mährisch orientiert.

Die Bischofszeller Böhmischen wurden letztes Jahr bei ihrem ersten Auftritt aus der Taufe gehoben. Als Taufpatin amtete die letztjährige Apfelkönigin Angela Stocker. Ihr Bild lachte am Sonntag von allen Plakaten. Sie war aber auch persönlich unter den Gästen. Felix Dörflinger versicherte: «Für uns bleibst Du immer unsere Königin, auch wenn Du Dein Krönchen weiter geben musstest.» Ihr zu Ehren spielten die Bischofszeller Böhmischen «Ein Traum der Marketenderin». Sie durfte wieder mit dem «Schönsten Musikanten» zusammen den Gästen «Becherovaka» aus dem Fässchen ausschenken. Und zur baldigen Hochzeit der ehemaligen Apfelkönigin mit Stefan Kugler werden die Bischofszeller Böhmischen aufspielen. Mit «Böhmische Liebe» ernteten sie nochmals viel Applaus, obwohl am Morgen schon die Gasterländer Blasmusikanten das gleiche Stück spielten. Es gehöre niemandem, versicherte Felix Dörflinger. Schöne Musik könne man immer wieder hören.

Nach der Zugabe «So schön kann nur die erste Liebe sein», gaben die Bischofszeller Böhmischen die Bühne nochmals frei für die Blaskapelle Napfgold, welche mit dem Bergsteigermarsch nochmals so richtig zulegte. Viele blieben noch sitzen bis weit in den Nachmittag hinein und genossen auch nochmals die Klänge von den Gasterländer Blasmusikanten.

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