Unter Spardruck wird der Stadtrat die Finanzplanung angehen

«Wegen der finanziell angespannten Situation sind wir bei den Investitionen auf die Bremse gestanden und haben sie auf einen Drittel – knapp 5 Millionen – zurückgefahren», erläutert Stadtammann Andreas Balg.

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«Wegen der finanziell angespannten Situation sind wir bei den Investitionen auf die Bremse gestanden und haben sie auf einen Drittel – knapp 5 Millionen – zurückgefahren», erläutert Stadtammann Andreas Balg. Schwerpunkte waren Strassenprojekte (NLK /Landquart-, Sanierung Römerstrasse), die neue Entsorgungsstelle, eine weitere Tranche für die Kappeli-Restaurierung. Balg: «Prioritär setzten wir dort Mittel ein, wo Investitionen nötig sind oder grossen Nutzen stiften.» Nicht im geplanten Umfang flossen Gelder in die Kanalisation und den geplanten Bushof. Eine Tranche für die neue Sporthalle werde erst in diesem Jahr fällig. Was für die Altlastensanierung im Saurer WerkZwei auf die Stadt zukommen wird, ist laut Balg noch offen: «Das kann zwischen 0 und 2 Millionen Franken schwanken» – und hänge davon ab, was man mache. Das Projekt «Lebensraum Altstadt / Begegnungszone» komme 2016 vors Volk. Man befinde sich jetzt in der Schlussphase. Balg rechnet mit Kosten von 7 Millionen Franken; ein Teil werde über das Agglomerationsprogramm finanziert. 5 Millionen dürften der Stadt verbleiben und sich «über drei bis fünf Jahre verteilen».

An einer Klausurtagung im Juni wird der neue Stadtrat die Investitionsplanung vornehmen, die Budgetziele definieren und die Finanzplanung 2015-2019 angehen. Er steht unter Spardruck. In den Budgetprozess würden weitere Massnahmen aus der Aufgaben-/Leistungsüberprüfung einfliessen. (me)