Umzug vom Kindergarten ins Altersheim

Kaum aus dem Kindergarten schon im Alterszentrum einquartiert. Was sonst wohl kaum einem Menschen passiert, erleben die Mitglieder des Samaritervereins Kreuzlingen. Aktuarin Ursi Held erzählt, wie es dazu kam.

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Kaum aus dem Kindergarten schon im Alterszentrum einquartiert. Was sonst wohl kaum einem Menschen passiert, erleben die Mitglieder des Samaritervereins Kreuzlingen. Aktuarin Ursi Held erzählt, wie es dazu kam.

Frau Held, der Samariterverein ist zum zweitenmal innerhalb von zwei Jahren umgezogen. Was hat im Kindergartenpavillon an der Finkenstrasse nicht gepasst?

Nichts, im Gegenteil, der Standort war ausgezeichnet. Wir waren gerade fertig mit den Einrichtungsarbeiten, als uns die Schule mitteilte, dass sie eine weitere Kindergartenklasse eröffnen müsse. Deshalb mussten wir wieder eine neue Bleibe suchen.

Jetzt wurden Räumlichkeiten des Alterszentrums an der Kirchstrasse 15 bezogen. Wie kam es dazu?

Stadträtin Barbara Kern hat uns den Tip gegeben. Für Vereine ist es schwierig, zentrumsnahe Räumlichkeiten zu finden, die mit bescheidenem Budget bezahlbar sind.

Wieso müssen die Samariter unbedingt im Zentrum sein?

Viele absolvieren bei uns den Nothelferkurs für den Führerschein, können also noch nicht Auto fahren. Sie sind darauf angewiesen, dass unser Lokal zu Fuss oder mit öV erreichbar ist.

Haben die Samariter in den Räumlichkeiten des Alterszentrums jetzt ihre optimale Bleibe gefunden?

Ja, noch optimaler wäre es aber, wenn wir einen Garten oder Vorplatz hätten, wo wir realistische Fallbeispiele auch draussen üben könnten. Aber wir sind froh, dass wir überhaupt eine Bleibe haben, und dass uns das Alterszentrum so entgegenkommt. (afl)

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