Umbau des Steinacher Pfarrhauses wird verschoben

STEINACH. Finanziell zeigt sich die Rechnung 2013 der Katholischen Kirchgemeinde Steinach von der guten Seite: gegenüber dem Budget konnte eine Besserstellung von rund 120 000 Franken verzeichnet werden.

Fritz Heinze
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STEINACH. Finanziell zeigt sich die Rechnung 2013 der Katholischen Kirchgemeinde Steinach von der guten Seite: gegenüber dem Budget konnte eine Besserstellung von rund 120 000 Franken verzeichnet werden. Laut Andreas Popp, Präsident der Kirchenverwaltung, ist das positive Ergebnis auf die Mehreinnahmen im Bereich Steuern und Zinsen zurückzuführen. Anderseits konnten die Unterhaltskosten tiefer gehalten werden. Das Budget 2014 rechnet mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 24 Steuerprozenten. Rechnung und Budget haben die Kirchbürger einstimmig angenommen.

Bauvorhaben zurückgestellt

Die Renovation der Fassade der Jakobuskirche wird 2015 in Angriff genommen. Die Kosten sind mit einer halben Million Franken veranschlagt. Hingegen wurde der Umbau des Pfarrhauses zurückgestellt. Einerseits zur Abklärung des Raumbedarfs im Zusammenhang mit der Pensionierung von Pfarreileiterin Martha Heitzmann im August 2016, anderseits müsse der Raumbedarf im Rahmen der Seelsorgeeinheit festgestellt werden, sagte Andreas Popp, Präsident der Kirchenverwaltung.

Auf grüner Welle

Diskutiert wird, die Kirche mit Ökostrom aus einer Photovoltaikanlage zu beheizen. Dabei steht der Einkauf in eine der Anlagen des Vereins SteinachSolar im Vordergrund. Im Blick auf die in nächster Zukunft zu tätigende Investitionen in die Sanierung der Kirchenfassade und die Innenrenovation des Pfarrhauses würde dieses Projekt noch etwas hinausgeschoben, so Andreas Popp. Den als Anregung vorgebrachten Hinweis auf einen möglichen Verkauf der Liegenschaft Schulstrasse 18 musste er zur Kenntnis nehmen. Allerdings wurde auch hier betont, dass das schon vor einem Jahrzehnt ein Thema war. Es stelle sich die Frage, ob man etwas, das Geld bringe, abstossen solle. Zu einem Verkauf müsste auch die Administration einwilligen.

Bei der Sternsingeraktion haben die Steinacher Jugendlichen einen Betrag von 45 500 Franken beigebracht, informierte Pfarreileiterin Martha Heitzmann.

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