Über 900 spannende Judokämpfe in Weinfelden

WEINFELDEN. Judo ist ein ganzheitlicher Sport, der Körper und Geist trainiert. Er wird von Menschen jeden Alters und Geschlechts ausgeübt, hegt aber in der Schweiz bloss das Schattendasein einer Randsportart.

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Viele Zuschauer verfolgen den Kampf von Noah Heid. (Bild: pd)

Viele Zuschauer verfolgen den Kampf von Noah Heid. (Bild: pd)

WEINFELDEN. Judo ist ein ganzheitlicher Sport, der Körper und Geist trainiert. Er wird von Menschen jeden Alters und Geschlechts ausgeübt, hegt aber in der Schweiz bloss das Schattendasein einer Randsportart. Um ihrem Sport trotzdem eine grosse Plattform zu bieten, lädt der Judo & Ju-Jitsu Club Weinfelden seit 1996 zum Ranking-Turnier.

Der Einladung folgten am Samstag und Sonntag 670 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. In der Sporthalle Paul Reinhart lieferten sich die zwischen 8 und über 60jährigen Judokas über 900 spannende Duelle.

Gold für Weinfelder Herren

Am Samstag standen die Kämpfe der stärksten Juniorenkategorien und der Elite auf dem Programm. Für den heimischen Club gingen zehn Kämpferinnen und Kämpfer an den Start. Die Weinfelder glänzten dabei mit drei Goldmedaillen von den Brüdern Simon und Noah Heid bei den U21 und David Nessensohn bei der Elite.

Der zweite Wettkampftag gehörte den Jüngsten und Ältesten. Annika Zünd konnte in der Kategorie U11 ganz nach oben aufs Siegertreppchen steigen. Bei den Schülern U13 errang Silas Schefer den Sieg.

Spürbare Freude bei Kämpfen

Mit wie viel Spass und Freude der Judosport auch noch jenseits der Jugendjahre betrieben wird, zeigten die Master-Kämpfe. Dabei bewunderten die Zuschauer nicht in erster Linie die Silber- und die Bronzemedaille der beiden Weinfelder Judokas Stefan Oser und Hans Nessensohn, sondern vor allem deren Begeisterung für diesen Sport. (red.)