Turnerinnen werben für die Region

Der Rote Milan ziert neuerdings die T-Shirts der Erler Gymfit-Frauen. Neu ist auch der Name: Die Gruppe trainiert jetzt als Gymfit AachThurLand und bringt damit die Vergrösserung des Einzugsgebiets zum Ausdruck.

Maya Mussilier
Merken
Drucken
Teilen
Spass gehört dazu: Frauen von Gymfit AachThurLand beim Training. (Bild: Maya Mussilier)

Spass gehört dazu: Frauen von Gymfit AachThurLand beim Training. (Bild: Maya Mussilier)

ERLEN. 26 Frauen treffen sich regelmässig am Mittwoch zur Turnstunde. Zu rassiger Musik bringen sie den Körper in Schwung. Mit Hilfsmitteln wie Bällen, Hanteln, Kegeln oder Bändern wird gedehnt, jongliert und das Gleichgewicht trainiert. Dazwischen ist immer wieder ein Lachen zu hören. «Die Turnstunden sind für uns zugleich körperliche Betätigung und Spass», sagt Gaby Bärtschi, Präsidentin der Gymfit-Gruppe. Viele Frauen sind schon seit Jahren dabei. Sie schätzen es, dass die Mitgliedschaft ausser den Turnstunden keine Verpflichtungen mit sich bringt.

Neuer Name und neues Logo

«Wir machen nicht an Wettkämpfen mit und haben auch keine Einsätze bei Anlässen», erklärt Bärtschi. Jede mache einfach so gut mit, wie sie könne. «Trotzdem sind wir kein Altersturnen, sondern eine peppige Gruppe.»

Gymfit in Erlen gibt es bereits seit 50 Jahren. Gross gefeiert wird das nicht. Dennoch gibt es in diesem Jahr etwas Neues. Aus Gymfit Erlen ist Gymfit AachThurLand geworden. «Eigentlich war es einfach Zeit, neue einheitliche T-Shirts anzuschaffen», erzählt die Präsidentin. Sie hätten sich dann entschieden, auch das Logo aufzufrischen. «Das brachte den Stein ins Rollen. Weil nicht nur Frauen aus Erlen bei uns mitmachen, wollten wir uns auch vom Namen her öffnen.» Schliesslich seien bei ihnen alle Frauen willkommen. Neue Turnerinnen, die Spass an Bewegung hätten, könnten jederzeit eintreten.

Rund 20 Gruppierungen

Eine Anfrage beim Verein AachThurLand stiess auf offene Ohren. Gymfit erhielt einen Beitrag für die Anschaffung neuer T-Shirts mit dem AachThurLand-Logo. «Für uns ist es gut, wenn Vereine, Gruppierungen oder politische Parteien den Namen der Region nach aussen tragen», sagt Vereinspräsident Christof Rösch.

2005 wurde der Verein AachThurLand zu dem Zweck gegründet, diese Region als Wirtschafts- und Lebensraum bekannter zu machen. Heute gehören dem Verein bereits gegen 20 Gruppierungen an. Der Werbeeffekt sei nicht ausgeblieben. Rösch: «Es ist deutlich zu spüren, dass unsere Region immer besser von aussen wahrgenommen wird.»