Türe zur Kranzwerkstatt offen

Die Arboner Frauenwerkstatt lädt zur Adventszeit ins Atelier, um Kränze zu basteln. Kursleiterin Daniela Beyeler steht Besuchern mit Material und Tips zur Seite.

Hedy Züger
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Kursleiterin Daniela Beyeler fertigt mit der Leimpistole einen Adventskranz. (Bild: Hedy Züger)

Kursleiterin Daniela Beyeler fertigt mit der Leimpistole einen Adventskranz. (Bild: Hedy Züger)

ARBON. In der Frauenwerkstatt entstehen diese Woche Adventsgestecke in allerlei Formen: Kränze mit und ohne Kerzen, Kränze für den Adventstisch und um sie an die Tür zu hängen, durch welche die Familien ein- und ausgehen.

60 Teilnehmerinnen pro Jahr

«Das Binden von Adventsgestecken und Adventskränzen ist in der Frauenwerkstatt am meisten gefragt», sagt Präsidentin Rita Nüesch. An den vier Tagen und an den zwei Abenden, an denen die Werkstatt dafür offen hat, zählten sie jedes Jahr 60 Teilnehmerinnen, sagt Nüesch. «Es ist unser bestbesuchter Kurs.»

Grünes aus vielen Gärten

Hinter dem grossen Arbeitstisch stehen riesige Säcke mit Zweigen von etwa zehn verschiedenen Nadelgehölzen. Diese Vielfalt ist speziell. Kursleiterin Daniela Beyeler sagt: «Wir erhalten das Grüngut von Mitgliedern und Freunden des Vereins Frauenwerkstatt, es stammt aus vielen Gärten, deshalb die riesige Auswahl.» Auch unterschiedliche Kerzen, Kugeln und Bänder sowie weiteres Dekorationsmaterial steht Besuchern zur Verfügung. Beim Start zur kreativen Arbeit liegt ein fester Ring aus Stroh in der Hand der Teilnehmerinnen. Daran werden die Zweige und Ästchen festgesteckt.

Gemeinsame Vorfreude

Vielen Kursbesucherinnen genügt es, die Handhabung sowie Tips und Tricks bei einem Besuch kennenzulernen. In den folgenden Jahren stellen sie den Adventsschmuck dann selbst her. Andere kehren in der Woche des Kränzefertigens in die Frauenwerkstatt zurück. Sie schätzen es, das Grünmaterial mit anderen Frauen zu binden und zu schmücken.

Sie lernen auch immer wieder dazu und geben am Arbeitstisch selber diese oder jene Erfahrung weiter. Vor allem geniessen bisherige und neue Teilnehmerinnen den produktiven Eifer und die gute Atmosphäre, die schon die Vorfreude auf die Festtage keimen lässt.