Trotz Lärm und Staub gutes Geschäft mit fairem Handel

Der Umbau des claro-Ladens in Romanshorn ist abgeschlossen. Die Renovation hat nur geringe Spuren beim Umsatz hinterlassen.

Markus Bösch
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ROMANSHORN. An der Jahresversammlung des Vereins «claro-Weltladen Romanshorn» schaute Präsidentin Christine Ackermann auf ein Jahr der Herausforderungen zurück: «Die turbulente Umbauphase der Liegenschaft, der damit verbundene Lärm und Staub hat uns logistisch und organisatorisch gefordert.»

Kleiner Umsatzrückgang

«Insgesamt haben wir etwa 9000 Franken oder 2 Prozent weniger umgesetzt.» Der Ertrag und der Aufwand halten sich mit je knapp 365 000 Franken in etwa die Waage. Den grössten Teil des Umsatzes machte der Verkauf von Lebensmitteln und Kunsthandwerk-Produkten mit je etwa 140 000 Franken aus. «Der Rückgang hat mit dem Umbau, aber auch mit der zunehmenden Konkurrenz durch die Grossverteiler zu tun», sagte Kassierin Sybille Hug. Trotzdem blickt das claro-Team optimistisch in die Zukunft und freut sich auf viele Begegnungen in einem attraktiven Ladenlokal.

Seit nunmehr 22 Jahren setzt sich das claro-Team für fairen Handel ein. Und auch in Zukunft werde man Produzenten wirtschaftliche und soziale Perspektiven geben und sichtbare Zeichen setzen für Menschenwürde und nachhaltige Produktionsweisen, sagte Ackermann.

Team mit 17 Frauen

17 Frauen bilden das Ladenteam: Sie haben im letzten Jahr 5684 Stunden Arbeit geleistet. Neu dabei sind Ellemiek Syfrig, Maria Graschi und Uschi Dalla Corte. Das Leitungsteam mit Christine Ackermann, Helen Hug und Anita Tanner ist unter anderem zuständig für den Einkauf und viel unterwegs bei Info-Veranstaltungen zugunsten eines attraktiven Warensortiments.

Im Vorstand bestätigt wurden Helen Hug, Dorli Crabtree und Vera Kirchner sowie Christine Ackermann als Präsidentin.

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