Trotz Einwänden sagen alle Ja

Grössere Diskussionen blieben an der Affeltranger Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend aus. Einzig neue Strassensanierungen gaben zu reden.

Basil Höneisen
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Gemeindeammann Hans Matthey am Rednerpult. (Bild: Basil Höneisen)

Gemeindeammann Hans Matthey am Rednerpult. (Bild: Basil Höneisen)

AFFELTRANGEN. Die Affeltranger wirken entspannt, sie stimmen an der Gemeindeversammlung allen Traktanden einstimmig zu. Lediglich ein Punkt führt zu einer kurzen Diskussion. Wie den Bewohnern bereits in der Botschaft präsentiert wurde, ging es unter anderem um zwei Sanierungen von Nebenstrassen. Ein Anwohner bemängelt die Breite der Strassen, die mit vier Metern zu schmal sei. So würden bei Kreuzungsmanövern viele Autofahrer ins Wiesland ausweichen – bei einer Sanierung könnte man die Strasse auch breiter machen. Gemeindeammann Hans Matthey, der die Versammlung leitet, sieht das Problem. «Doch die Strasse breiter zu bauen, wird sehr schwierig», sagt er. «Der Unterbau müsste dann auch breiter gemacht werden, was nebst anderem sehr teuer würde.»

Ein weiterer Einwand bezüglich den Strassensanierungen bezieht sich auf die zu schnelle Abnutzung neu sanierter Strassen. «Ich würde gerne mal eine Rechnung sehen, ob es nicht günstiger kommen würde, alte Strassen teurer, dafür besser zu sanieren», sagt ein Affeltranger. «Der Verkehr hat zugenommen und die Traktoren sind schwerer geworden.» Die Anfrage wird von der Behörde zur Kenntnis genommen. Vizegemeindeammann Albin Daneffel sagt, er könne an der nächsten Gemeindeversammlung eine «einfache Milchrechnung» präsentieren.

Ansonsten haben die Affeltranger verschiedenste Baukredite der Gemeinde diskussionslos bewilligt (siehe Kasten). Hans Matthey freut sich über die vielen einstimmigen Entscheide der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im evangelischen Kirchgemeindehaus.