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Treffpunkt öffnet wieder

Das Jugendkafi macht seit Pfingsten Pause. Nicht ganz freiwillig; denn zuletzt fehlten die Besucher. Nun wagen die Verantwortlichen einen Neustart.
Hannelore Bruderer
Sie freuen sich auf die Wiedereröffnung des Jugendkafis: Jasmine Schönholzer, Jeanette Pislor und Christof Kauth. (Bild: Hannelore Bruderer)

Sie freuen sich auf die Wiedereröffnung des Jugendkafis: Jasmine Schönholzer, Jeanette Pislor und Christof Kauth. (Bild: Hannelore Bruderer)

Jasmine Schönholzer, Jeanette Pislor und Christof Kauth sitzen am grossen Tisch im Jugendkafi Bürglen. Sie gehören zum bis zu achtköpfigen, altersdurchmischten Team, das das Jugendkafi leitet. Zu analysieren, warum das Angebot immer weniger Anklang fand, fällt ihnen schwer. Von den Jugendlichen oder ihren Eltern hat es keine Rückmeldungen gegeben. Nachdem immer weniger Schülerinnen und Schüler den Treffpunkt besuchten, entschloss sich das Leitungsteam nach Pfingsten, das Angebot auf Eis zu legen.

«Da sich die Jugendlichen in der wärmeren Jahreszeit sowieso lieber im Freien aufhalten, wären Versuche, das Jugendkafi wieder populär zu machen, zu diesem Zeitpunkt nicht sinnvoll gewesen», sind sich die drei einig. Im Herbst stünden die Chancen gut, dass das Jugendkafi wieder mehr Akzeptanz erfährt. Für die Wiederaufnahme des Angebots des im Februar 2013 eröffneten Jugendkafi werben die Verantwortlichen in der Schule, sie informieren über Plakate, Facebook, Internet und laden am nächsten Freitag die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür ein. «Bei uns können die Jugendlichen Musik hören, am Tschüttelikasten spielen, gamen oder einfach rumhängen», beschreibt Jeanette Pislor das Angebot im Jugendkafi.

«Alle Oberstufenschüler sind willkommen. Einzige Bedingung ist, dass die Hausordnung eingehalten wird.» Damit habe man bisher keine Probleme gehabt. Vom Leiterteam ist während der Öffnungszeiten immer jemand anwesend. Da dies freiwillige Helfer sind, können sich die Jugendlichen im Jugendkafi abseits der üblichen Autoritätspersonen bewegen und unterhalten.

Gesunder Menschenverstand genügt

«Suchen Jugendliche bei uns Rat, hilft meist schon, ihnen mit gesundem Menschenverstand zu antworten», sagt Jasmine Schönholzer. Sie hält jedoch fest: «Zwar haben wir uns von den Profis an einer Schulung Tips für den Umgang mit Jugendlichen geben lassen, wir sind aber keine Sozialarbeiter.» Die Schule Bürglen hat erst in diesem Sommer eine Schulsozialarbeit eingeführt. Das Leiterteam des Jugendkafis plant, mit dieser Stelle Kontakte zu knüpfen.

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