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Trauben, Wein und christlicher Glaube

Bischofszell Der Seniorennachmittag der Evangelischen Kirchgemeinde Bischofszell-Hauptwil vom letzten Mittwoch stand unter dem Motto «Trauben, Wein und christlicher Glaube». Mit einem Lied wurde der Anlass im Kirchgemeindezentrum eröffnet.

Bischofszell Der Seniorennachmittag der Evangelischen Kirchgemeinde Bischofszell-Hauptwil vom letzten Mittwoch stand unter dem Motto «Trauben, Wein und christlicher Glaube». Mit einem Lied wurde der Anlass im Kirchgemeindezentrum eröffnet. Als Gäste konnten Robert und Christa Rahm aus Hallau willkommen geheissen werden.

Im ersten Teil befragte Gemeindehelfer Daniel Aebersold Robert Rahm von der gleichnamigen Weinkellerei über seinen Werdegang. Rahm kam als siebtes von acht Kindern zur Welt. 1945 wurde erstmals Traubensaft in der Firma gepresst. Bis vor acht Jahren führte Rahm das Unternehmen mit seinem Bruder.

Vergleiche mit dem menschlichen Leben

Der christliche Glaube war immer präsent in der Firma. Viele Erlebnisse gab Rahm an seine Zuhörer weiter. Über das Pensionsalter hinaus hatte er noch Einsitz im Verwaltungsrat. 2014 trat er schliesslich auch als Stiftungsrat zurück. Heute organisiert Rahm die Seniorenweihnachtsfeier des Unternehmens und besucht regelmässig kranke Mitarbeiter. Ausserdem organisiert er zusammen mit seiner Ehefrau Impulstagungen für die Internationale Vereinigung Christlicher Geschäftsleute.

«Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben», heisst es in der Bibel (Joh. 15). In acht Bildern, vom kahlen Weinstock bis hin zur reifen Traube, zog Robert Rahm Vergleiche mit dem menschlichen Leben. Es spriesst, doch dann muss auch einmal etwas gestutzt werden, damit sich die Früchte entwickeln können. Zur Überraschung der Seniorinnen und Senioren spendierte das Ehepaar Rahm allen Anwesenden ein Glas alkoholfreien Sekt aus der eigenen Weinkellerei.

Gemeinsam wurde am Ende des Anlasses in fröhlicher Atmosphäre angestossen. Die Teilnehmer am Seniorennachmittag bedankten sich beim Ehepaar Rahm für die Ausführungen mit einem kräftigen Applaus. Dieser galt gleichzeitig den Heinzelfrauen, die für die herbstliche Dekoration des Saals und den feinen Kuchen gesorgt hatten. (red.)

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