Trampolin: Dossier ging beim Kanton unter

UTTWIL. Der Badeplatz am Steg wird von vielen jungen und älteren Uttwilern und Touristen rege benützt. Obwohl im äusseren Stegbereich ein Badeverbot besteht, springen vorwiegend Jugendliche von den Pfählen ins Wasser.

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UTTWIL. Der Badeplatz am Steg wird von vielen jungen und älteren Uttwilern und Touristen rege benützt. Obwohl im äusseren Stegbereich ein Badeverbot besteht, springen vorwiegend Jugendliche von den Pfählen ins Wasser. Dies ist gefährlich, weil unterhalb der Pfähle Verstrebungen und Fischreusen sind. Bauliche Massnahmen sind schwierig umzusetzen und erfordern eine entsprechende Bewilligung.

Im vergangenen Jahr beschloss deshalb der Gemeinderat, ein Wassertrampolin anzuschaffen. Das entsprechende Gesuch lag öffentlich auf. Aufgrund von Einsprachen wurde das Dossier an das kantonale Baudepartement weitergereicht.

Noch kein Entscheid gefällt

Auf Nachfrage hin wurde dem Gemeinderat mitgeteilt, dass es in Frauenfeld angekommen, jedoch bei der weiteren Bearbeitung durch die verschiedenen Fachstellen untergegangen sei, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. «Dieser Umstand führt nun dazu, dass bisweilen kein Entscheid gefällt werden konnte und sich die Inbetriebnahme weiter verzögert.» Angesichts der herrschenden Wassertemperaturen könne diese Verzögerung in Kauf genommen werden.

Der Gemeinderat hofft aber, dass das Wassertrampolin mit einem Durchmesser von fast 6 Metern noch in dieser Saison eingeweiht werden kann.

Weit draussen

Es soll relativ weit draussen im See verankert werden, wo das Wasser die nötige Tiefe hat. Der Badespass kostet die Gemeinde 3500 Franken. (red.)