Tradition trifft auf Fortschritt

Aufgrund des erhöhten Platzbedarfs hat die Hotz Racing AG in Sulgen einen Neubau errichtet. Er ist diesen Sommer in Betrieb genommen worden.

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Neubau der Hotz Racing AG an der Weinfeldenstrasse in Sulgen. (Bild: pd)

Neubau der Hotz Racing AG an der Weinfeldenstrasse in Sulgen. (Bild: pd)

SULGEN. Als Kontrast zum Business des Automobilsports ist die neue, zweistöckige Werkhalle der Hotz Racing AG (Horag) mit über 900 m² Nutzfläche als Holzbau erstellt worden. Die Entscheidung für diese Bauweise wurde unter anderem auch durch das langjährige Engagement von Markus Hotz im lokalen Wald von Sulgen beeinflusst.

Sonne und Holz nutzen

Lieferant der Holzelemente für die Hallenkonstruktion war die österreichische Firma Binderholz in Fügen. Während ein grosser Teil des Erdgeschosses neben Lagerflächen auch Platz für die Abwicklung logistischer Prozesse bietet, ist im Obergeschoss die Vermietung von Standplätzen für Kundenfahrzeuge, insbesondere Sport- oder Oldtimerwagen, vorgesehen.

Als Pilotprojekt kann das Energie- und Heizungskonzept des Neubaus bezeichnet werden. Als Energiequellen dienen Sonne und Holz. Die damit erzeugte Energie wird durch Holztrocknung und Wärmerückgewinnung effizient genutzt.

Sonnenenergie wird mit Hilfe von Solarröhren-Kollektoren generiert. Mit Hilfe eines Wasser-Energiespeichers wird die für 65 bis 70 Prozent des jährlichen Energiebedarfs geplante Sonnenenergie gespeichert und verteilt. Der restliche Energiebedarf im Winterhalbjahr wird mit einer entsprechend dimensionierten Holzschnitzelheizung gedeckt.

Spätere Nutzung möglich

Auf Photovoltaik wird vorerst verzichtet. Seitens der Hotz Racing AG wird dies damit begründet, dass der Strommarkt in seiner Entwicklung derzeit zu unübersichtlich sei. Die südlichen Dachhälften des Neubaus bleiben für eine allfällige spätere Nutzung frei. (red.)