Thorsten Arp versucht es nochmal mit dem Kajak

ERMATINGEN. Am 12. Juli startet der Chef des Ermatinger Feuerwehr-Sanitätszuges, Thorsten Arp, in Chur zum zweitenmal seinen Weltrekordversuch im Kajak auf dem Rhein. Ab hier will er die 1150 km bis zur Mündung in die Nordsee bei Rotterdam in Holland in weniger als sieben Tagen paddeln.

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Thorsten Arp trainiert für seine Rekordfahrt. (Bild: pd)

Thorsten Arp trainiert für seine Rekordfahrt. (Bild: pd)

ERMATINGEN. Am 12. Juli startet der Chef des Ermatinger Feuerwehr-Sanitätszuges, Thorsten Arp, in Chur zum zweitenmal seinen Weltrekordversuch im Kajak auf dem Rhein. Ab hier will er die 1150 km bis zur Mündung in die Nordsee bei Rotterdam in Holland in weniger als sieben Tagen paddeln. Eine fünfköpfige Begleitmannschaft wird ihn dabei vom Ufer aus logistisch unterstützen. In der Mannschaft sind drei weitere Ermatinger: Thorsten Arps Frau Monica, sein Sohn Finn und der Ermatinger Unternehmer und Feuerwehrkommandant Lukas Geisser. Logistische Unterstützung erhält das Team durch das Zur-Verfügung-Stellen eines Begleitfahrzeugs von der Garage Kern.

2014 unglücklich gescheitert

Arps erster Versuch 2014 war besonders in Ermatingen, aber auch weit darüber hinaus auf reges Interesse gestossen und wurde intensiv online verfolgt. Damals musste er mit seinem Kajak jedoch nach knapp der Hälfte der Strecke wegen steigenden Hochwassers die Reise abbrechen. Der aktuelle Rekord stammt vom jungen Deutschen Martin Möllemann. Er brauchte 2013 6 Tage, 12 Stunden und 55 Minuten.

Am ersten Abend in Ermatingen

Arp startet am 12. Juli in Chur. Die erste Tagesetappe führt ihn bis nach Ermatingen, wo die Ankunft spät abends erwartet wird. Pro Tag will der Ermatinger Pflegefachmann circa 16 Stunden im Kajak fahren, lediglich kurze Pausen und die Übernachtungen im Wohnmobil an Land verbringen. Thorsten Arps Arbeitgeber, die Klinik Schloss Mammern, unterstützt das Projekt finanziell. (red.)

Weitere Infos unter www.rheinrekord.ch