Teenies fühlen sich im Club wohl

Das «Provi» in Bürglen hat stürmische Zeiten hinter sich. In dieses Jahr starteten die Verantwortlichen jedoch mit einem überarbeiteten Konzept und siehe da: Bereits die erste Ausgabe der Ü16-Party war ein voller Erfolg.

Christoph Heer
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Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen geniessen die erste Ü16-Party im «Provi». (Bilder: Christoph Heer)

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen geniessen die erste Ü16-Party im «Provi». (Bilder: Christoph Heer)

BÜRGLEN. Weit und breit keine Ausgangsmöglichkeit für die jüngere Generation. 16-Jährige, die am Wochenende feiern wollen, hatten es bis anhin schwer, eine Lokalität, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, zu finden. Ausser sie fuhren nach St. Gallen oder Winterthur. Diese Zeit scheint endgültig vorbei zu sein, denn was der Club «Provi» nun den jüngeren Partygängern zumindest einmal im Monat bietet, hat es in sich: Verschiedene lokale DJs, günstiger Eintritt und Getränke, ein Sicherheitsdienst vom Dorf und freundliches Servicepersonal.

Mit diesen Zutaten angereichert, waren die Macher des Clubs gespannt, wie die erste Ü16-Party beim Publikum ankommt. Die Wünsche von Geschäftsführer Remo Zingg haben sich vorerst mehr als nur erfüllt. «Nach einer knappen Stunde war der Club schon halbvoll. Ich bin positiv überrascht und werde ein tolles Fazit ziehen können nach dieser erstmaligen Ü16-Party. Was auch nicht unwichtig ist, ist die Tatsache, dass überaus anständige junge Leute hier sind. So macht es Spass».

Sogar aus dem Hinterthurgau

Zingg freute sich, dass am Samstagabend junge Leute aus dem ganzen Kanton den Weg nach Bürglen gefunden haben. «Von Bichelsee bis zum Bodensee, jede Region scheint vertreten zu sein. Das zeigt aber auch, dass es absolut ein Bedürfnis ist, der jüngeren Generation etwas zu bieten.» Zingg hat ein siebenköpfiges Team hinter sich, auf welches Verlass ist. «Ein grosser Dank meinen fleissigen Helfern und natürlich auch unserem Vermieter der Sun Bürglen AG. Von ihnen haben wir stets Rückendeckung erhalten, auch in schwierigeren Zeiten», sagte er. Der Partypegel stieg am Samstagabend von Minute zu Minute. DJ Snap Traps Housebeats und DJ NAKs Hip-Hop-Klänge brachten die Menge zum Toben.

Die Eltern nicht enttäuschen

Während auf dem Dancefloor der Bär tobte, gab Remo Zingg Auskunft. So erklärte er, dass er sich der Verantwortung gegenüber den Jugendlichen absolut bewusst sei. «Wir werden alles Mögliche tun, um die Eltern – welche uns ihr Vertrauen schenken – nicht zu enttäuschen.»

Ein Anfang dazu ist gemacht. Denn die erste, friedliche Ü16-Party zählte um die 200 Besucher im Durchlauf. Es war ein Kommen und Gehen. Viele liessen es sich jedoch nicht nehmen, bis in die Morgenstunden hinein zu feiern.

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