Technische Betriebe wirtschaften ebenfalls besser als budgetiert

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Mit einem Ertragsüberschuss von 1,3 Millionen Franken schliesst die Rechnung der technischen Betriebe. Das ist 600000 Franken besser als erwartet, wenn auch eine halbe Million schlechter als das Vorjahresergebnis. «Treiber des guten Resultates war die Sparte Elektrizität», bemerkt Susanne Bergsteiner, die kaufmännische Leiterin der TBK. Der Strombereich hat das Budget mit einer Million Franken am stärksten übertroffen, dies primär wegen Deckungsdifferenzen bei den Kosten des Netzbetriebes. Wie beim Gas war der Absatz etwas höher als budgetiert. Zudem konnte das Gas wegen des Eurokurses günstiger eingekauft werden als erwartet. In der Sparte Wasser waren die Erlöse tiefer als geplant, weil die Tariferhöhung nicht ganz umgesetzt wurde, wie Bergsteiner erklärt. Im Bereich der Investitionen lag man mit 6 statt 14 Millionen Franken unter dem Budget. Einige Projekte seien verschoben worden. Der Selbstfinanzierungsgrad stieg deshalb auf 110 Prozent an. Für das laufende Jahr rechnet man mit Investitionen von 13 Millionen Franken. Guido Gross, der Direktor der TBK, betont in seinem Ausblick, der Trend in der Marktentwicklung deute bei Elektrizität und Erdgas in Richtung steigender Preise. Die technischen Betriebe liefern 2017 die gewohnten 500000 Franken plus eine Gewinnbeteiligung von 210000 Franken an die Stadt ab. (meg)

Hinweis

Der Gemeinderat diskutiert die Rechnungen der technischen Betriebe und der Stadt am 3. Mai.