Tausende kämpften gegen die Schliessung

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Im Februar 2016 lancierte die FDP des Bezirks Arbon eine Petition für den Erhalt des Romanshorner Zolls. Die Partei betonte die Wichtigkeit der jährlich über 40000 abgewickelten Importe und Exporte. Gut 8000 Lastwagen würden pro Jahr auf kürzestem Weg mit der Fähre von Friedrichs­hafen in die Schweiz reisen oder verliessen diese, was die Strassen entlaste. Würde die Zollstelle geschlossen, müssten die Geschäfte in den bereits überlasteten Zöllen Kreuzlingen und Au abgewickelt werden, und es entstehe Mehrverkehr. Der Zoll sichere den Bestand und den Ausbau der Fähre, die bedeutend sei für den Oberthurgauer Tourismus. 40 Ar­beitsplätze seien gefährdet, die Region verlöre an Attraktivität als Wirtschaftsstandort. 25014 Un­terschriften kamen zusammen. Im März protestierten Politiker von links bis rechts wie Nationalrätin Edith Graf-Litscher (SP) oder Ständerat Roland Eberle (SVP) mit Gewerblern aus der Region gegen die Schliessung. (tva)