Tägerwilen wird noch weiterwachsen

TÄGERWILEN. Seit dem Jahr 2010 wird geplant. Das Areal Hertler West mit den ehemaligen Gebäuden des Landwirtschaftsbetriebes Galli soll überbaut werden.

Kurt Peter
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Der alte Bauernhof im Hertler. (Bild: Kurt Peter)

Der alte Bauernhof im Hertler. (Bild: Kurt Peter)

TÄGERWILEN. Seit dem Jahr 2010 wird geplant. Das Areal Hertler West mit den ehemaligen Gebäuden des Landwirtschaftsbetriebes Galli soll überbaut werden. Nachdem nun der Regierungsrat das neue Baureglement in den grössten Teilen und auch die vorgesehenen Umzonungen bewilligt hat, kann es einen Schritt weitergehen. Am Donnerstagabend stellten Gemeindepräsident Markus Thalmann und Architekt Peter Enggist den zur Überbauung nötigen Gestaltungsplan vor. «Wir präsentieren aber kein Projekt, sondern nur den Gestaltungsplan», machte Enggist deutlich.

Attraktive Lage

Die Grundeigentümerin, die Cadina AG in Aadorf, wolle das Geschäft nicht auf die lange Bank schieben, erklärte der Architekt weiter. Beim Areal handle es sich um einen der attraktivsten Standorte in Tägerwilen und deshalb sei die Eigentümerin auch davon überzeugt, dass die Nachfrage vorhanden sei. Konkret geht es um Miet- und Eigentumswohnungen sowie eine Gewerbefläche von 1500 Quadratmetern. In insgesamt elf Gebäuden sind zwischen 60 und 65 Wohneinheiten geplant. Die Fläche werde nicht voll ausgenutzt, meinte Markus Thalmann. Auch die Gebäudehöhe sei niedriger als in der Regelbauweise. Die Wohn- und Gewerbeliegenschaft ist mit vier Geschossen und 12,5 Metern das höchste Haus.

Reben an neuem Standort

Der gesamte Verkehr werde unterirdisch in die Überbauung geleitet, erklärte Peter Enggist weiter. Frei- und Spielflächen sowie Kinderspielplätze seien im Gestaltungsplan integriert. «Die bestehenden Bauten müssen natürlich abgebrochen werden», meinte der Architekt weiter. Für die Rebfläche konnte westlich der Garage Bösch ein Ersatz gefunden werden. Dieses Areal sei zwar noch nicht bewilligt, doch die Gespräche zeigten positive Resultate. «Auf eigenen Wein wird Tägerwilen nicht verzichten müssen.»

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