TÄGERWILEN: Mit Holz aus dem eigenen Wald

Die Bürgergemeinde weihte den Forstwerkhofanbau ein und erhielt gleich eine Auszeichnung für dessen Bauweise.

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Anfang Juli durfte die Bürgergemeinde Tägerwilen über zweihundert Gäste und Freunde zur Einweihung des Anbaus des Forstwerkhofs im Staudenhof begrüssen. Nur knapp ein Jahr dauerte es von der Baueingabe bis zur Fertigstellung und dem Bezug der neuen Räume durch die Mitarbeiter. Der Anbau beinhaltet WC und Dusche, einen Aufenthaltsraum mit Küche und das Büro für den Förster. Diese Räume befanden sich vorher im Altbau. Dieser Platz wird nun frei für die Brennholzaufbereitung. Neu dazugekommen sind ein Sitzungszimmer für den Förster und den Verwaltungsrat der Bürgergemeinde. Eine neue Werkstatt mit einer grosszügigen Garage runden den Neubau ab. Beheizt wird der Neubau selbstverständlich mit Holz aus dem eigenen Wald. Eine Solaranlage auf dem Dach deckt einen Teil des Stromverbrauchs ab. Bürgerpräsident Fritz Lorenz bedankte sich bei allen Beteiligten, die zum guten Gelingen beigetragen haben. Matthias Walser von der Firma Walserbau Illighausen lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit während der Bauzeit. 71 Kubikmeter Holz zum Grossteil aus dem nahen Wald seien verbaut worden. Dafür durfte der Bürgerpräsident aus den Händen von Matthias Walser die Auszeichnung von Lignum Schweiz «Herkunftszeichen Schweizer Holz» entgegennehmen. (red)