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TÄGERWILEN: Ein Weltmarktführer wird umziehen

Lange musste die Schwihag AG warten. Gestern feierte das Unternehmen für Gleis- und Weichentechnik die Grundsteinlegung für seine neue Firmenzentrale.
Marc-Ivan Girard und Karl-Heinrich und Christine Schwiede, kurz bevor die Zeitkapsel mit Beton übergossen wird. (Bild: Urs Brüschweiler)

Marc-Ivan Girard und Karl-Heinrich und Christine Schwiede, kurz bevor die Zeitkapsel mit Beton übergossen wird. (Bild: Urs Brüschweiler)

Es war ein freudiger Moment für Firmengründer und -eigentümer Karl-Heinrich Schwiede und die Mitarbeiter. Gestern vor dem Mittag fand im Industriegebiet, neben den neuen Mowag-Hallen, die Feier zur Grundsteinlegung für die neue Firmenzentrale der Schwihag AG statt. «Wir haben diesen Tag lange herbeigesehnt», sagte der CEO. Das Grundstück an der Konstanzerstrasse habe man bereits vor etwa 15 Jahren gekauft. Der schwierige Baugrund und der starke Franken – für das weltweit tätige Unternehmen eine Herausforderung – hätten sie warten lassen. Doch nun wird das neue Verwaltungs- und Logistikgebäude Realität. In weniger als einem Jahr wird das Unternehmen von der Lebern­strasse, wo es inmitten des Wohngebietes zu eng geworden war, hierher umziehen.

Karl-Heinrich Schwiede und Architekt Marc-Ivan Girard füllten für die symbolische Grundsteinlegung eine Zeitkapsel. Der Firmenchef legte eine Spannklammer hinzu. Diese unscheinbare metallische Spange sei in Tägerwilen entwickelt worden und werde auch hier hergestellt. «Die finden Sie in Gleisanlagen auf allen Kontinenten. Damit sind wir zum Weltmarktführer geworden», erzählte Karl-Heinrich Schwiede stolz.

70 Mitarbeiter in Tägerwilen, 180 weltweit

Rund 20 Millionen Franken investierte das Unternehmen in die neue Firmenzentrale. Der zweiteilige und zweistöckige Gebäudekomplex wird auf Pfählen stehen, die 50 Meter in den Boden reichen. 70 Mitarbeiter arbeiten in Tägerwilen in der Konstruktion, Entwicklung, Produkte-Prüfung und in der Verwaltung. 180 Mitarbeiter beschäftigt die Schwihag weltweit. (ubr)

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