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TÄGERWILEN: Die Sportart ist hoch im Kurs

Eine volle Halle: An den kantonalen Meisterschaften im Einzelgeräteturnen haben rund 150 Athleten und über 600 Athletinnen teilgenommen.
Mit viel Schwung zeigt das Mädchen ihre Übung an den Ringen vor. Die Punkterichter schauen genau hin. (Bild: Donato Caspari)

Mit viel Schwung zeigt das Mädchen ihre Übung an den Ringen vor. Die Punkterichter schauen genau hin. (Bild: Donato Caspari)

Bereits nach neun Uhr sind am Samstag die Zuschauerreihen in der grossen Dreifach-Sporthalle in Tägerwilen gefüllt. Denn am Wochenende haben dort die Thurgauer Meisterschaften im Einzelgeräteturnen stattgefunden. Vom Balkon aus werden die Wettkämpfe der jüngsten Teilnehmer beobachtet. Ein buntes, geordnetes Treiben herrscht in den Korridoren beim Besammlungsort der Turner. Das Geräteturnen steht im Thurgau bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hoch im Kurs.

Für den Wettkampf hatte sich ein hochkarätiges Feld aus dem ganzen Thurgau sowie aus anderen Kantonen angemeldet. Insgesamt waren rund 150 Turner und über 600 Turnerinnen am Start. Am Samstag turnten alle männlichen Teilnehmer sowie die jüngsten Mädchen in zwei Kategorien. Am Sonntag massen sich die grösseren Mädchen und die Damen an den Sportgeräten. Das Geräteturnen fördert den leistungsorientierten Breitensport. Was zählt, ist die möglichst perfekte Ausführung. In den höchsten Kategorien wird viel abverlangt. Um diese Perfektion zu erreichen, wird in den einzelnen Vereinen ein grosser Aufwand betrieben.

Die Turner zeigten Spitzenleistungen

Daniela Lingg, die Wettkampfrichterchefin und ihr Team mit über 60 brevetierten Wertungsrichtern, vergeben die ersten Noten. Die Mädchen und Damen werden in vier Disziplinen bewertet: Minitrampolinsprung, Reck, Bodenturnen und Schaukelringe. Die Männer turnen zusätzlich am Barren. Zu bestaunen gibt es bald doppelte Saltos. Die Thurgauer Gerätemeisterschaft ist ein für alle Kantone offener Wettkampf. Gleichzeitig ist es in den höchsten Kategorien auch ein Qualifikationswettkampf für die Schweizer Meisterschaft.

Die organisierende Turnerinnenriege aus Wigoltingen ist für die Infrastruktur und die Festwirtschaft zuständig, für den gesamten Turnbetrieb der Thurgauer Geräteturnverband (TGTV). Was es dazu braucht, weiss die Wigoltinger Vereinspräsidentin Salome Bissegger. «Um diese Organisation haben wir uns bereits vor zwei Jahren beworben», sagt sie. «Es war einiges an Gerätschaften nötig», fügt Marcel Kolb, der ehemalige technische Leiter des Thurgauer Geräteturnens, an. Dieser unterstützt dieses Mal die Wigoltinger Turnerinnen. Kolb sagt, dass das Geräteturnen eine Lebensschule sei – und ein wichtiger Ausgleich zum Schulunterricht. Das gegenseitige Helfen sowie die Freude am Sport war an diesem Wochenende deutlich spürbar. Besucher und Teilnehmer konnten dazu bei sommerlichen Temperaturen kleine Pausen im Freien in der leistungsstarken Festwirtschaft einlegen.

Manuela Olgiati

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

Resultate online unter: www.tgtv.ch/anlaesse

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