TÄGERWILEN: Die freundlichsten Thurgauer Hoteliers

«Juckers Boutiquehotel» zählt seit neuestem zu den einhundert freundlichsten Hotels der Schweiz. Karin Jucker führt den Betrieb seit zweieinhalb Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Thomas.

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Die Hoteliers Karin und Thomas Jucker. (Bild: Donato Caspari)

Die Hoteliers Karin und Thomas Jucker. (Bild: Donato Caspari)

Frau Jucker, was bedeutet Ihnen die Goldmedaille des «Prix Bienvenu 2017»?

Mein Mann und ich freuen uns sehr darüber. Besonders weil die Freundlichkeit unsere Maxime ist und in Schweizer Hotels oft bemängelt wird.

Was machen Sie denn so viel besser als andere?

Wir führen das Hotel sehr persönlich und betreuen unsere Gäste vom Zeitpunkt der Ankunft bis hin zur Abreise. Weil wir mit unseren Kindern selber im Haus wohnen, sind wir rund um die Uhr für die Besucher da und möchten mit unserem Boutiquehotel zudem ein Ort der Inspiration, der Entspannung und des kulinarischen Genusses sein.

Wie kommt diese Auszeichnung zustande?

Sie basiert auf der Auswertung von mehreren hunderttausend Rückmeldungen von Gästen, die von September 2015 bis Ende August 2016 auf über 250 Online-Bewertungs- und -Buchungsplattformen abgegeben wurden. Dabei wurden Faktoren wie Qualität im Service und Gastfreundlichkeit berücksichtigt.

Seit wann führen Sie und Ihr Mann das Hotel?

Wir haben das Juckers Boutiquehotel vor zweieinhalb Jahren eröffnet. Das dazugehörige Restaurant Linde gibt es schon länger, dieses haben wir mit dem Hotel ergänzt. Das Haus ist jedoch bereits über 500 Jahre alt, und wir führen den Betrieb nun schon in der dritten Generation.

Was unterscheidet ein Boutiquehotel eigentlich von einem gewöhnlichen Hotel?

Ein Boutiquehotel ist in der Hotellerie eine Neuerscheinung. Mit einer Boutique hat es an sich nichts zu tun. Es ist kleiner als ein normales Hotel, dafür spezieller ausgestattet – mit viel Liebe fürs Detail. Ich würde sagen, dass das Sprichwort «Klein, aber fein» ganz klar auf unser Boutiquehotel zutrifft. (fbe)