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TÄGERWILEN: Das Beste zum Schluss

Der Chor Tägerwilen verabschiedete sich von seiner beliebten und engagierten Dirigentin Claudia Hugentobler mit drei Konzerten. Pepe Lienhard überreichte ihr Blumen.
Erwin Schönenberger
Pepe Lienhard überbringt Claudia Hugentobler nach ihrem letzten Konzert mit dem Chor Tägerwilen einen Blumenstrauss. (Bild: Erwin Schönenberger)

Pepe Lienhard überbringt Claudia Hugentobler nach ihrem letzten Konzert mit dem Chor Tägerwilen einen Blumenstrauss. (Bild: Erwin Schönenberger)

Erwin Schönenberger

kreuzlingen

@thurgauerzeitung.ch

Eigentlich ist es ja kein Grund zum Feiern, wenn sich eine so beliebte Chordirigentin wie Claudia Hugentobler von ihrem Amt zurückzieht. Der Chor Tägerwilen nahm diesen Rücktritt jedoch zum Anlass für drei Konzerte mit einem Rückblick auf die zehn Jahre des Wirkens der beliebten und engagierten Dirigentin. Nach dem grossen Erfolg der Konzerte vom Freitag und Samstag füllte sich am Sonntag die Tägerwiler Bürgerhalle angesichts des herrlichen Sommerwetters nur gut zur Hälfte. Dies tat der begeisterten Stimmung aber keinen Abbruch, wie sich am frenetischen Applaus zeigte.

Aus jedem der zehn Jahre gab es ein Stück

Die 40 Sängerinnen und Sänger boten auf der Bühne in der Bürgerhalle unter dem Motto «Das Beste zum Schluss» Chormusik, wie man sie von einem Laienchor sonst kaum hören und sehen kann. Aus jedem der zehn Jahre der Tätigkeit von Claudia Hugentobler hatten die Verantwortlichen Titel ausgesucht, die einerseits beim Publikum ankamen und andererseits die musikalische Vielfalt des Chors und ihrer Dirigentin aufzeigten.

«Das Beste zum Schluss» – diesem Motto des Konzerts wurde der Chor in allen Teilen gerecht. Und es war nicht nur der Chorklang, der begeisterte, sondern auch die ganze Choreografie, die den Auftritt auch zu einem Genuss fürs Auge machte. Da stimmte einfach alles, vom vollen überzeugenden Chorklang bis zur letzten Bewegung des Körpers, die wohl in mühevoller Probenarbeit eingeübt wurde und doch natürlich und nicht aufgesetzt wirkte. Spürbare Begeisterung prägte den Auftritt, und es lohnte sich auch, das Engagement der Dirigentin bei der Führung ihres Chors zu beobachten.

In allen Stilrichtungen zu Hause

Seit zehn Jahren führt die Dirigentin Claudia Hugentobler den Chor Tägerwilen von einem musikalischen Höhepunkt zum nächsten. Und am Abschiedskonzert kam das Publikum in den Genuss vieler dieser gelungenen Programme. Erstaunlich, dass der Chor sich in allen Stilrichtungen sicher und eindrücklich bewegt. Höhepunkte des Programms waren dabei sicher die beiden Medleys der Musicals «Mary Poppins» und «My Fair Lady». Daneben begeisterten die Sängerinnen und Sänger aber auch mit einem bunten musikalischen Mix, der vom Oldie bis zu neuen Hits, von der Kirchenmusik bis zum Jazz reichte. Wehmütig war dann der Abschluss des Konzerts mit dem Gabalier-Hit «Amoi seg’ ma uns wieder». Kein Wunder, dass das begeisterte Publikum mit frenetischem Applaus und Standing Ovations Zugaben forderte.

Natürlich durfte am Schluss eine richtige Verabschiedung mit einem grossen Dank an Claudia Hugentobler nicht fehlen. Mit einem persönlichen Lied und einem von Bandleader Pepe Lienhard überreichten Blumenstrauss fand der denkwürdige Anlass einen besonders berührenden Abschluss.

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