TÄGERWILEN: Bauboom in Tägerwilen – und kein Ende in Sicht

Der Regierungsrat bewilligt den Gestaltungsplan «Hertler» mit 60 bis 80 Wohnungen.

Kurt Peter
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Der lange diskutierte Gestaltungsplan «Hertler» wurde nach mehreren Änderungen am 9. Dezember 2016 vom Thurgauer Regierungsrat ohne Anmerkungen genehmigt. Dadurch wird der Weg frei gemacht, am westlichen Dorfrand von Tägerwilen eine weitere grosse Überbauung zu realisieren. «Neben einer Gewerbenutzung bietet das Areal Platz für 60 bis 80 Wohneinheiten», erklärt Gemeindepräsident Markus Thalmann. Die bestehenden Gebäude werden abgerissen, für den Rebberg wurde Ersatz gefunden, und er wurde westlich des Areals neu angepflanzt. «In Tägerwilen wurde und wird weiterhin rege gebaut», sagt Thalmann.

Bewilligt oder in Bau befindlich seien im Dorf derzeit 83 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und sechs Einfamilienhäuser. Allein 23 Wohnungen entstehen auf dem ehemaligen Saxer-Areal und 21 weitere ­entlang der Hauptstrasse. Dazu konnten zwei Gewerbebauten realisiert werden. Kürzlich abgeschlossen wurden Projekte mit insgesamt über 100 Wohnungen.

Neben dem Galli-Areal, wo ein Baugesuch im Frühsommer erwartet wird, seien in den kommenden Monaten Mehrfamilienhäuser mit fast 30 Wohnungen in Planung, erklärt Thalmann. Ebenfalls fortgeschritten sei die Realisierung der zweiten Halle für die Mowag. Aufgrund dieser Entwicklung gehe er davon aus, dass die Einwohnerzahl von Tägerwilen auch in den kommenden Jahren weiter ansteigt.

Kurt Peter

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch