SVP ist geteilter Meinung zur geplanten Expo

ROMANSHORN. An der Hauptversammlung der SVP Romanshorn unter der Leitung von Präsidentin Monika Eugster gab nebst den Rechnungen der Politischen Gemeinde und der beiden Schulgemeinden auch die Expo 2027 zu Diskussionen Anlass.

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ROMANSHORN. An der Hauptversammlung der SVP Romanshorn unter der Leitung von Präsidentin Monika Eugster gab nebst den Rechnungen der Politischen Gemeinde und der beiden Schulgemeinden auch die Expo 2027 zu Diskussionen Anlass. Während manche Teilnehmer auf das grosse Potenzial einer Landesausstellung in der Ostschweiz hinwiesen, äusserten sich andere in Anbetracht der massiven Kostenüberschreitung der letzten Expo, deutlich kritischer.

Sozialkosten steigen stark

Stadträtin Melanie Zellweger präsentierte die einzelnen Positionen der Rechnung der Politischen Gemeinde. Diese wurde zur Annahme empfohlen, wenn auch der erneut starke Anstieg der Sozialkosten nachdenklich stimme, heisst es in einer Mitteilung der Partei. Fragen wurden laut bezüglich einer zentralen Verwaltung. Zwar wurde die Idee grundsätzlich unterstützt, allerdings bestanden Zweifel, ob sich das ehemalige Postgebäude, welches unter Denkmalschutz und im Moment im Vordergrund steht, für eine solche Nutzung eigne.

Freude über Schulrechnungen

Schulpräsident Walo Bohl erläuterte die Rechnung der Sekundarschulgemeinde und Behördenmitglied Daniel Hungerbühler jene der Primarschulgemeinde. Die positiven Ergebnisse wurden mit Freude zur Kenntnis genommen. Darüber hinaus informierten die beiden über das Vorhaben, die Überschüsse direkt in die Vorfinanzierung der jeweiligen Ersatzneubauten einfliessen zu lassen. Diese Gewinnverwendung fand bei den Anwesenden grosse Zustimmung. Beide Schulrechnungen werden zur Annahme empfohlen. (red.)