SVP in personellen Nöten

Mit dem Ziel, einen siebten Sitz hinzuzugewinnen, steigt die SVP in die Wahlen vom 20. März. 2007 fehlten dazu nur 0,8 Prozent der Stimmen gegenüber der FDP. Zwar spüre die SVP Aufwind, «doch personell sieht es nicht sehr günstig aus», sagt Fraktionspräsident Andrea Vonlanthen.

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Die (vorläufige) SVP-Liste: In der vorderen Reihe die Bisherigen (v. l.) Konrad Brühwiler, Elisabeth Tobler, Roland Schöni, Andrea Vonlanthen. Dahinter die neu Kandidierenden: Werner Bachofen, Hanspeter Belloni, Doris Knoflach, Heinz Gygax, Astrid Straub, Patrick Sackmann und Heinz Klucker. (Bild: Max Eichenberger)

Die (vorläufige) SVP-Liste: In der vorderen Reihe die Bisherigen (v. l.) Konrad Brühwiler, Elisabeth Tobler, Roland Schöni, Andrea Vonlanthen. Dahinter die neu Kandidierenden: Werner Bachofen, Hanspeter Belloni, Doris Knoflach, Heinz Gygax, Astrid Straub, Patrick Sackmann und Heinz Klucker. (Bild: Max Eichenberger)

Mit dem Ziel, einen siebten Sitz hinzuzugewinnen, steigt die SVP in die Wahlen vom 20. März. 2007 fehlten dazu nur 0,8 Prozent der Stimmen gegenüber der FDP. Zwar spüre die SVP Aufwind, «doch personell sieht es nicht sehr günstig aus», sagt Fraktionspräsident Andrea Vonlanthen.

Die SVP muss die Rücktritte von Margrith Bollhalder Schedler und Andreas Brüschweiler kompensieren.

Falls Konrad Brühwiler in den Stadtrat gewählt würde, hätte die SVP gar «die halbe Mannschaft zu ersetzen». Darum sei entscheidend, «dass wir eine gute Liste haben». Doch aus dem Vollen schöpfen kann die SVP nicht.

Nachdem jemand aus persönlichen Gründen abgesprungen und einer eine Kandidatur nochmals überdenken will, bringt die Partei vorläufig nur 11 Kandidaten auf die Liste (kumuliert hätten 15 Namen Platz). Die Liste wurde zwar provisorisch verabschiedet; die Wahlkommission liess sich die Kompetenz geben, sie noch zu ergänzen.

Trotz Motivationsversuchen von Präsident Roland Schöni («Im Parlament wird man sicher nicht dümmer!») gab es aus der Versammlung keine weiteren Kandidaturen. Auch der frühere Stadtrat Carlo Isepponi winkte ab.

Die Kernbotschaften, mit denen die SVP in den Wahlkampf zieht, umriss Vonlanthen: massvolle Finanzpolitik, keine Steuererhöhung, Reduktion der Sozialhilfekosten, mehr Bürgernähe und Sicherheit, weniger bürokratische Arroganz, mehr Unterstützung der Jugendvereine und mehr Respekt gegenüber Senioren. (me)