SVP ging leer aus

Nur rund zehn Prozent gingen für die Schulwahlen an die Urne. Keinen Sitz gewinnen konnte die SVP.

Andrea Kern
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Erstaunt und überrascht über die Resultate seiner beiden Kandidatinnen zeigt sich Roland Schöni, Präsident der SVP-Ortspartei. «Sowohl Margrit Bollhalder als auch Elisabeth Tobler haben einen ausgezeichneten Leistungsausweis», erklärt er. Ein Handicap von Margrit Bollhalder, die für die Sekundarschulbehörde kandidiert hat, sei ihre spät angekündigte Kandidatur gewesen.

«Nichts mit der SVP zu tun»

«Ich habe aufgrund meiner späten Kandidatur sowieso nicht damit gerechnet, dass ich gewählt werde», sagt Margrit Bollhalder auf Anfrage. Elisabeth Tobler, welche die Wahl in die Primarschulbehörde verpasst hat, meinte gestern: «Ich hätte mich gerne zur Verfügung gestellt, aber ich nehme das Resultat zur Kenntnis.» Tobler glaubt, dass ihr Scheitern nichts mit der SVP-Zugehörigkeit zu tun hat.

Ergebnisse analysieren

Margrit Bollhalder hat sich zwar noch nicht mit der Partei besprochen. Sie werde aber voraussichtlich nicht für den zweiten Wahlgang antreten, sagt die Geschäftsleiterin der Alterssiedlung. SVP-Präsident Schöni hofft hingegen auf eine erneute Kandidatur von Margrit Bollhalder. «Wir müssen die Ergebnisse analysieren und würden gern wieder jemanden von der SVP aufstellen, entweder Margrit Bollhalder oder dann jemand anderen.»

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