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SULGEN: Steuerfuss wird um zwei Prozent gesenkt

45 Stimmberechtigte der katholischen Kirchgemeinde verabschiedeten am Donnerstagabend einstimmig die Rechnung 2017 und das Budget 2018.
Präsident Josef Schurtenberger führt speditiv durch die Rechnungs- und Budgetversammlung der Kath. Kirchgemeinde. (Bild: Monika Wick)

Präsident Josef Schurtenberger führt speditiv durch die Rechnungs- und Budgetversammlung der Kath. Kirchgemeinde. (Bild: Monika Wick)

Gerade einmal zwei Prozent der 2191 Stimmberechtigten folgten am Donnerstagabend der Einladung der Katholischen Kirchgemeinde Sulgen zur Rechnungs- und Budgetversammlung. «Man sieht an den Lücken, dass das schöne Wetter einige vom Versammlungsbesuch abgehalten hat», bemerkte auch Josef Schurtenberger in seinen Begrüssungsworten. In gewohnt speditiver Art und Weise führte der Präsident danach durch seine zehnte Kirchgemeindeversammlung.

Höhere Steuereinnahmen

Das Hauptaugenmerk lag dabei auf den Traktanden Rechnung 2017 und Budget 2018. Die Rechnung 2017 schliesst bei einem Ertrag von rund 1,84 Millionen Franken und einem Aufwand von rund 1,41 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 430000 Franken. Somit ist das Jahresergebnis um rund 240000 Franken besser ausgefallen als budgetiert. «Hauptverantwortlich für dieses erfreuliche Resultat sind höhere Steuereinnahmen», erklärte Josef Schurtenberger. Der Vorschlag wird den Konten Vorfinanzierung Aussenrenovation Kirche Bürglen (136000 Franken) und Bildung Rückstellungen für Heizung (40000 Franken). Die restlichen rund 250000 Franken werden dem Eigenkapital zugewiesen, dass nun rund 940000 Franken beträgt. «Mit der erneuten Überweisung auf das Konto Vorfinanzierung Aussenrenovation Kirche Bürglen sind die Renovationskosten von 336000 Franken bereits gedeckt», sagte Schurtenberger. Neben der Rechnung 2017 und der Gewinnverwendung hiessen die Stimmberechtigten auch das Budget 2018 einstimmig gut. Es sieht bei einem Aufwand von rund 1,55 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 1,78 Millionen Franken einen Vorschlag von rund 230000 Franken vor. Das Budget 2018 basiert auf dem bisherigen Steuerfuss von 25 Prozent. «Aufgrund der guten Steuererträge einerseits und dem haushälterischen Umgang mit den finanziellen Mitteln andererseits konnten wir in den letzten Jahren die Eigenkapitalsituation merklich verbessern», stellte Josef Schurtenberger fest und beantragte, für das Jahr 2019 eine Senkung des Steuerfusses von 25 auf 23 Prozent. Auch diesem Antrag stimmten die anwesenden Kirchbürger einstimmig zu.

Planmässige Renovation

Zum Schluss der Versammlung informierte Josef Schurtenberger darüber, dass mit der Aussenrenovation der Kirche Bürglen planmässig am 2. Juli begonnen und diese bis Ende Oktober andauern wird.

Weiter gab er die Rücktritte von Vizepräsidentin Bernadette Bürgisser und den beiden Pfarreiräten Silvia Hug und Erica Busana auf Ende der Legislatur bekannt. «Wer sich dazu berufen fühlt, ein Amt zu übernehmen, darf sich bei Gemeindeleiter Martin Kohlbrenner melden», sagte Josef Schurtenberger.

Monika Wick

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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