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SULGEN: So urchig wie eh und je

Für die Liebhaber des Jodelgesangs wurde am Jodlerabend im Auholzsaal viel geboten: Stimmiger Gesang, ein Tanz mit Pfiff und ein humorvolles Lustspiel.
Manuela Olgiati

Die fünf Jodlerinnen und 13 Jodler vom Jodelclub Sulgen bilden einen Halbkreis auf der Bühne und eröffnen unter der Leitung von Dirigentin Gabriela Spring ihren Unterhaltungsabend.

Bunt präsentieren sich unter den Gästen im beinahe bis auf den letzten Platz gefüllten Auholzsaal die 17 Delegationen aus anderen Jodelclubs. In Trachten bekunden Gäste ihre Sympathie zu den Jodlern und dem Schweizer Brauchtum. Carmen Hefti lobt die «schönen Lieder».

Auch der dynamische Bühnenwechsel mit den Pony-Express Line-Dancers aus Jonschwil unter der Leitung von Sina Scheiwiller kommt mit der rassigen Darbietung sehr gut an.

Die Jodler mögen den Gesang und die Kameradschaft. Nach dem Rücktritt von Karl Mösler, der den Jodelclub 22 Jahre lang bis im März 2017 als Präsident leitete und wie bisher mit Bassstimme den Jodelclub verstärkt, begrüsste sein Nachfolger Mario Moser mit launigen Worten die Freunde von volkstümlichen Klängen. «Mit Humor geht bei den Jodlern alles ein bisschen leichter», freute sich Mario Moser darüber, dass der ehemalige Präsident wie gewohnt einige Witze vor das Publikum brachte. Mit «Üses Schwyzerland» besingt der Jodelclub Sulgen heimatliche Gefühle. Auch zu weiteren Liedern spendet das Publikum grossen Applaus.

Im Anschluss an den Gesang wurde Dirigentin Gabriela Spring, die seit 20 Jahren den Jodelclub Sulgen mit viel Singfreude leitet, mit Blumen geehrt. Die Treue zum Verein halten viele Jodlerinnen und Jodler. Edi von Holzen ist seit 38 Jahren dabei. An diesem Abend spielt er auch auf dem Handörgeli mit den «Thurtal Örgelern», die später am Abend zum Tanzen einladen. Zur Freude aller sind einige neue Jodler dem Verein beigetreten, dies sind Fredy Rechsteiner und Armin Etter.

Im zweiten Unterhaltungsteil bot das Lustspiel der Theatergruppe in zwei Akten «Früsch verlügt» eine grosse Heiterkeit. Die Rollen sind passend verteilt von Regisseurin Celina Seeberger. Die Theatergruppe des Jodelclub Sulgen wird das Stück am Sonntag, 11. Februar, um 13.30 Uhr am Unterhaltungsnachmittag der Berner Jodler Kreuzlingen im Evangelischen Kirchgemeindehaus Kreuzlingen nochmals aufführen.

Manuela Olgiati

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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