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SULGEN: Projekt ohne Tempo-30-Zone

Im Frühling beginnen die Arbeiten zur Sanierung der Poststras­se. Im Bereich der Schule wird die Strassenführung leicht angepasst. Diese Massnahmen dienen dazu, den Schulweg sicherer zu machen.
Die Schulstrasse (rechts unten) mündet in die Poststrasse. (Bild: Hannelore Bruderer)

Die Schulstrasse (rechts unten) mündet in die Poststrasse. (Bild: Hannelore Bruderer)

Bis zum 15. Februar läuft die Auflagefrist für die Sanierung der Poststrasse in Sulgen. An der Gemeindeversammlung im letzten November hat das Stimmvolk 1,025 Millionen Franken für das Projekt genehmigt. Nebst dem Ersatz alter Leitungen im unteren Teil der Strasse und dem Einbau eines neuen Belags ist vor allem die Schulwegsicherung ein gros­ses Thema, das bei der Planung berücksichtigt werden musste. Gegenüber dem heutigen Strassenverlauf sind deshalb einige Änderungen vorgesehen, die ebenfalls die Parkplätze entlang der Strasse betreffen.

Übersichtlichere Einfahrten

Fährt man die Strasse von der Post in Richtung evangelische Kirche hoch, mündet nach einer leichten Rechtskurve als erstes die Ein- und Ausfahrt zur Tief- garage des Seniorenzentrums und dann die Rebbergstrasse in die Poststrasse ein. Gegenüber der Tiefgarageneinfahrt befinden sich bei der Rössliüberbauung zwei Parkfelder, die aus Sicherheitsgründen aufgehoben werden. Dafür werden jene beiden Parkfelder, die sich auf der gleichen Strassenseite etwas weiter unten gegenüber der Liegenschaft Poststrasse 6 befinden, um ein weiteres Feld erweitert.

Bei der Einmündung der Rebbergstrasse wird eine Markierung mit Pflastersteinen eingebaut, die das Überqueren der Strasse für Fussgänger sicherer machen soll. Der Veloständer in diesem Bereich bleibt bestehen, denn er wird oft von den Einwohnern des Oberdorfs benutzt, wenn sie im Dorf einkaufen. Bei der Kreuzung Gartenstrasse/Poststrasse erfolgen nur leichte Anpassungen zur Verbesserung der Sicht. «Die grösste und augenfälligste Ver- änderung erfährt die Poststrasse im Bereich der Schule», erklärt Gemeinderat Werner Herrmann, der für das Ressort «Strassen und Liegenschaften» verantwortlich ist. Das Teilstück zwischen der Garten- und Schulstrasse wird mit einem durchgehenden Parkverbot versehen. Zur Verkehrs- beruhigung werden dort grüne Verkehrsinseln erstellt.

In diesem Bereich zeigen heute schon Parkverbotslinien an, dass dort keine Autos abgestellt werden dürfen. Dies wird aber oft missachtet. Dafür gebe es keinen Grund, sagt Werner Herrmann. «Seit die Schule im Süden ihrer Liegenschaften neue Parkmöglichkeiten geschaffen hat, sind bei der Schule genügend Parkplätze verfügbar.» Im Teilstück zwischen der Schule und der Kirche, auf der westlichen Strassenseite, besteht bereits eine Pflästerung. Diese wird wo nötig ersetzt, leicht in Richtung Fahrbahn ausgedehnt und mit Pollern gegen die Strasse abgegrenzt. Autos dürfen dort künftig keine mehr abgestellt werden. Mit dieser Massnahme wird die Fahrbahn im Bereich der Schulstrasse etwas schmäler. Die Stras­senquerung für Fussgänger zur Schule wird ebenfalls mit einer Pflästerungsfläche markiert.

Ausführung erfolgt in Etappen

«Alle diese Massnahmen tragen genügend zur Verkehrsberuhigung bei, sodass auf die Ein- führung einer 30er-Zone bei der Poststrasse im Bereich der Schule verzichtet werden kann», sagt Gemeinderat Werner Herrmann.

Je nach Witterungsbedingungen soll mit der Strassensanierung im April begonnen werden.

Es wird mit einer Bauzeit von rund sechs Monaten gerechnet. Wie die Verkehrsführung während der Bauzeit erfolgt, ist noch nicht definitiv. Geplant ist, dass die Strasse zwischen den Zufahrtsstrassen in Etappen saniert wird. Vollsperrungen sind deshalb nicht ausgeschlossen. Die Zufahrt zu den Liegenschaften soll jedoch gewährt sein.

Hannelore Bruderer

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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