SULGEN: Kirche im Oberdorf bereitet grosse Freude

Die Evangelische Kirchgemeinde feiert den Abschluss der Innensanierung mit mehreren Anlässen.

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«Für mich persönlich ist ein Gotteshaus ein Ort der Veränderung, wo man anders herauskommt, als man hineingegangen ist», sagt Pfarrer Frank Sachweh. So sieht er die Innenraumsanierung auch nicht als blosse Verschönerung, sondern als Zeichen des pulsierenden Lebens. An diesem Leben sollen möglichst viele Menschen teilhaben können, weshalb die Evangelische Kirchgemeinde Sulgen-Kradolf gleich mehrere Anlässe im Rahmen des Sulger Advents geplant hat. Sie stehen unter dem Titel «Im Zeichen von Hoffnung und Sehnsucht».

An drei Samstagen vor Weihnachten kommen die Sulgerinnen und Sulger in den Genuss, den Klang der frisch revidierten Kirchenorgel anlässlich eines Konzerts zu geniessen. Heute Samstag sind Marcel Schmid (Orgel) und Sopranistin Annelise Bolt Schmid (Gesang) zu hören. In einer Woche, am 9. Dezember, ist die Reihe am Organisten der Kirchgemeinde Sulgen-Kradolf, Paolo D’ Angelo, und am 16. Dezember wird Emanuel Helg spielen. Konzertbeginn ist jeweils um 19 Uhr. Eine Stunde früher, um 18 Uhr, öffnet der Kulturverein Steinacker die Konzertbar.

Vor dem heutigen Konzert ist die Bevölkerung ab 16 Uhr ein- geladen, an einer Führung durch die Kirche teilzunehmen, eine Ausstellung zu besuchen und sich beim Apéro zu unterhalten. Morgen Sonntag finden die Feierlichkeiten mit dem Festgottesdienst zur Einweihung um 10 Uhr ihren ersten Höhepunkt. Danach werden ebenfalls Führungen angeboten und für die Kinder gibt es ein spezielles Programm.

Ein besonderes Datum der neueren Kirchengeschichte wird am Sonntag, 14. Januar, geschrieben. Dann findet die Uraufführung des gesamten Chorwerks «Hoffnung und Sehnsucht» statt; Teile davon sind schon vorher im Gottesdienst zu hören. Das Werk ist von der Kirchgemeinde in Auftrag gegeben worden. Die Musik stammt von Roman Bislin-Wild, die Texte von Pfarrer Frank Sachweh. Der Chor wird von den Musikerinnen und Musikern der Familie Janett begleitet.

Natürliches Kerzenlicht wird es nicht mehr geben

Wie in den Vorjahren erhellen im Advent von 17 bis 20.30 Uhr Lichter den Kirchenraum und laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen. «Ein bisschen anders werden die Adventslichter hier wie auch im Kirchenzentrum Steinacker in diesem Jahr jedoch sein, denn wir verzichten auf die vielen Kerzen», sagt Frank Sachweh. Verständlich, trug doch der Kerzenruss einiges zum düsteren Aussehen des Innenraums der Sulger Kirche bei. (hab)

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