SULGEN: Indianer und Cowboys singen

Zweimal entführten der Damenchor Sulgen und der Männerchor Aach-Thur-Land ihr Publikum in den Wilden Westen.

Monika Wick
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Die Sänger treten mottogetreu in Erscheinung. (Bild: Monika Wick)

Die Sänger treten mottogetreu in Erscheinung. (Bild: Monika Wick)

Vor dem Auholzsaal steht ein Cowboy, der eine Zigarette raucht. In der Halle dreht ein Indianer mit monumentalem Kopfschmuck seine Runden, während einige Cowboys um zwei Lagerfeuer sitzen und fröhlich plaudern. Das Treiben sehen aber nicht nur Menschen, die zu tief ins Feuerwasserglas geschaut haben oder über eine rege Fantasie verfügen. Für ihre Unterhaltungen haben der Damenchor Sulgen und der Männerchor Aach-Thur-Land den Saal mit viel Aufwand und Liebe zum Detail in den Wilden Westen verwandelt.

Den Auftakt zum Konzert gestaltet der Damenchor unter Leitung von Gabriela Spring und der Klavierbegleitung von Hermann Stamm mit «When the Saints Go Marching in» und «Island in the Sun». Der Männerchor wählt für seine ersten beiden Vorträge ­andere Lieder, bleibt aber bei ­Gabriela Spring als Dirigentin. «Spring bedeutet bei uns in Amerika Frühling», erklärt Hans Ziegler, der mit gespieltem amerikanischen Akzent und viel Humor durch das Programm führt.

Nach je einem Medley mit bekannten Westernsongs gipfelt das Konzert im gemeinsam gesungenen Lied «An den Ufern des Mexico River». Zwischen den Liedervorträgen sorgt die Sulger Line-Dance-Gruppe Red Liners mit ihren rasanten Tanzschritten und ausgeklügelten Choreografien für Begeisterung. Lautes Gelächter erfüllt den Saal, als die Gruppe als Kannibalen in Baströckchen auftritt. Beste Unter- haltung wird dem Publikum auch mit der anschliessenden Theateraufführung geboten.

Monika Wick

bischofszell@thurgauerzeitung.ch