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SULGEN: Gemeinsam auf dem Weg

Mit Bischof Felix Gmür feierten die Katholischen Kirchgemeinden Berg, Sulgen und Weinfelden die Einrichtung des Pastoralraums «Thurgau Mitte».
Barbara Hettich
Bischof Felix Gmür reicht den Ministranten der drei Kirchgemeinden die Hand. (Bild: Barbara Hettich)

Bischof Felix Gmür reicht den Ministranten der drei Kirchgemeinden die Hand. (Bild: Barbara Hettich)

Barbara Hettich

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

Dass es in der katholischen Kirche personelle Engpässe gibt, ist bekannt. Mit Pastoralräumen will das Bistum dem Mangel an Priestern und Theologen entgegen wirken. Ein neuer Pastoralraum «Thurgau Mitte» wurde am vergangenen Sonntag in der Kirche Sulgen feierlich eröffnet. Felix Gmür, Bischof von Basel, leitete den Gottesdienst und begrüsste die Gläubigen der drei Pfarreien St. Peter und Paul (Sulgen), St. Mauritius (Berg) und St. Johannes der Täufer (Weinfelden).

«Eure drei Kirchgemeinden machen sich gemeinsam auf den Weg – auf einen Weg mit Gott», sagte der Bischof. Er wolle den Pastoralraum nicht schön reden, aber wenn man sich Zeit lasse, könne etwas Gutes dabei entstehen. Angelehnt an das Buch Jona, Kapitel 3, mahnte Felix Gmür, das Wohl der Mitmenschen ins Zentrum zu stellen. Der Pastoralraum sei ein neues Gefäss. Vieles sei anders als bisher, aber Gott bleibe da, müsse im Zentrum stehen. Wie bei jedem Projekt gebe es Leute, die vorangehen. Der Bischof dankte allen Beteiligten des Projekt-Teams, insbesondere Projektleiter Martin Kohlbrenner, Gemeindeleiter aus Sulgen, welcher auch die Leitung des Pastoralraums übernehmen wird.

Qualifiziertes Personal nötig

Die notwendigen Grundlagen für den Pastoralraum seien nun erarbeitet worden, die strategischen Ziele niedergeschrieben und die Aufgaben verteilt, hielt Josef Schurtenberger, Präsident der Kirchgemeinde Sulgen, im Anschluss an die heilige Messe in seiner Rede fest. Dies allein bringe aber noch kein Leben in den Pastoralraum. «Was wir dringend benötigen, ist zusätzliches, qualifiziertes Personal», richtete er seinen Appell an den Bischof.

Der «Pastoralraum Thurgau Mitte» startet unter schwierigen personellen Voraussetzungen. Der Weinfelder Pfarrer Josef Wiedermeier wurde im vergangenen November freigestellt und Pater George Kuruvila wird noch dieses Jahr Berg verlassen.

Er werde versuchen, den drei unterschiedlichen Kirchgemeinden Rechnung zu tragen, versprach Pastoralleiter Martin Kohlbrenner in seiner Ansprache. Bei einem Pastoralraum gehe es nicht nur um Fragen der Strukturen, sondern das Evangelium wieder vermehrt ins Spiel zu bringen, Antworten auf Fragen des Lebens zu bieten und auch neue Wege zu beschreiten: «Mit unseren Angeboten haben wir bisher nicht immer den Nerv getroffen.»

Schönheit der Musik überwältigt den Bischof

Eine erste erfolgreiche Zusammenarbeit haben die beiden Kirchenchöre von Sulgen und Weinfelden zelebriert. Unter der Leitung von Manuela Eichenlaub sangen sie die Messe in D-Dur von Antonin Dvorak und gaben dem Gottesdienst den passenden und feierlichen Rahmen. «Ich bin überwältigt von der Schönheit der Musik», sprach Felix Gmür den Sängerinnen und Sängern, den Solisten und dem Orchester seinen Dank aus.

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